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Marktbericht KW 41/2017



 
 



Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 41/17:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 11,25 (+0,50) 

  11,75 (+0,25) 


 10,80 (+0,55)   10,90 (+0,60) 

   9,40 (+0,55)      9,55 (+0,55) 

   7,55 (+0,55)     7,20 (+0,52)
Tendenz 

  1,80

 1,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung               (deutsch KAT)                                                  

KW 41/17:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,00 (+0,37)   15,50  (+0,40) 

 13,15 (+0,57)   13,60  (+0,60) 

 12,00 (+0,60)  12,00  (+0,50)

   9,65 (+0,55)     9,15  (+0,52)
Tendenz 
 1,80  1,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 41/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,59 (+0,14)
 1,60


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung 
KW 41/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,99 (+ 0,14)
 1,40

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 41/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 15,50 (+0,70)

 13,35 (+0,85) 

 12,05 (+0,95)


   9,38 (+0,63) 
Tendenz    sehr fest


NOP-Notierung für KW 41/17 für die Haltungsform 3 

Ei-Gewicht 
weiß / braun
52-53gr. 
  7,66
62-63gr. 
  9,16
67-68gr.

  9,87



NOP 2.0-Notierung für KW 41/17 für Ware aus Bodenhaltung
 
Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
 7,99

  8,24

62-63gr. 
 9,50 10,51
67-68gr.

 9,89 

11,12

Marktkommentar für KW 41/2017:

Der Trend setzt sich fort. Die Eierpreise sind erneut deutlich gestiegen! Und bis Weihnachten sind es noch zehn Wochen…

 

Rege Nachfrage auf allen Handelsstufen. Gute Bestellmengen aus dem LEH, sowie aus dem klassischen Markthandel. Die Produktenindustrie sucht ebenfalls Eier für die verarbeitende Lebensmittelindustrie. Hierfür sind einfach gesagt zu wenige Eier physisch verfügbar. Die Folge: steigende Preise…

Aktuell befinden sich einige Bundesländer in den Herbstferien. Weitere folgen, wie auch unser einwohnstärkstes Bundesland Nordrhein-Westfalen. Erst nach den Herbstferien im November, wenn die Urlauber zurück sind, wird uns die absatzstärkste Zeit bevorstehen. Wie werden sich die Preise bis Weihnachten entwickeln? Ein größeres Angebot ist nicht zu erwarten, im Gegenteil. Die Reinigung der betroffenen Ställe vom Fipronilgeschehen braucht Zeit. Neue Legehennen sind für eine Neubelegung der Stallanlagen kaum zu bekommen. Die Eierpreise können eigentlich nur dem derzeitigen Trend weiter folgen. Sind Käufer bereit entsprechend hohe Preise zu bezahlen? Alles scheint möglich! Doch wo sollen die Eier überhaupt herkommen? Produzenten können ihre Stammkunden weites gehend nur noch mit begrenzten Mengen versorgen. Fest eingeplante Mengen sind auf der Rohwarenseite einfach unverschuldet weggebrochen. Andere EU-Mitgliedsstaaten sind ebenfalls auf der Käuferseite. Verkäufer können nur mit nein verkaufen. Wo das hinführen wird ist ungewiss. Eine Eierknappheit in einem bislang nicht bekannten Ausmaße scheint immer wahrscheinlicher. Wie lange wird diese Situation anhalten? Wird es sich überhaupt vor 2019 entspannen? Lang anhalten wird die Situation, aber wie lange kann wohl niemand wirklich einschätzen. Eiererzeuger können relativ entspannt in die Zukunft blicken. Morgen am Freitag den 13.10. ist wie in jedem Jahr am zweiten Freitag im Oktober der „Welteitag“. Die Bedeutung unseres so wichtigen Nahrungsmittels „Ei“ als Frühstücksei, zur Speisenzubereitung und als Bestandteil in vielen weiteren Nahrungsmitteln wird erst dann wirklich deutlich, wenn ein Produkt knapp verfügbar ist…

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

                                        Ihr DEU-Team

                       


 
 


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