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Marktbericht KW 32/2017



 
 



Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 32/17:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
   9,00 (+0,25) 

  10,25 (+0,25) 


   7,25 (+0,25)     7,75 (+0,60) 

   6,50 (+0,30)      6,75 (+0,50) 

   5,75 (+0,25)     5,15 (+0,25)
Tendenz 

  2,60

 2,30


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung               (deutsch KAT)                                                  

KW 32/17:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 12,85 (+0,35)   13,50  (+0,50) 

   9,28 (+0,53)     9,60  (+0,47) 

   8,65 (+0,40)    9,00  (+0,50)

   6,63 (+0,28)     6,00  (+0,37)
Tendenz 
 2,40  2,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 32/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,98 (+0,13)
 2,70


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung 
KW 32/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,10 (+ 0,08)
 2,40

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 32/17:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 13,35  (+0,42)

   9,25  (+0,70) 

   8,65  (+0,62)


   6,25  (+0,32) 
Tendenz   unübersichtlich


NOP-Notierung für KW 32/17 für die Haltungsform 3 

Ei-Gewicht 
weiß / braun
52-53gr. 
  4,77
62-63gr. 
  5,57
67-68gr.

  5,96



NOP 2.0-Notierung für KW 32/17 für Ware aus Bodenhaltung
 
Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
 5,47

 5,84

62-63gr. 
 6,72 7,48
67-68gr.

 7,04

 7,89

Marktkommentar für KW 32/2017:

Unübersichtlich! Nur so kann der Eiermarkt derzeit wohl beschrieben werden…

Wer hätte geahnt oder vermutet, dass so ein beliebt gewordenes und hochwertiges Produkt „Hühnerei“ in heutigen Zeiten jemals in dieser Art und Weise in die öffentliche Diskussion geraten könnte? Niemand! Es werden derzeit alle mit mehr als ausreichenden Informationen aus den medialen Berichterstattungen auf dem Laufendem gehalten. Der Konsument ist verunsichert. Verständlich! Das Ei ist immer noch ein reines Naturprodukt und ein nahrhaftes, wertvolles Lebensmittel. Alle Betriebe unter Generalverdacht zu stellen halten zumindest wir nicht für angemessen. Wohl niemand konnte ahnen, dass überwiegend in einigen niederländischen und belgischen Betrieben zur Farmhygiene von einem externen Dienstleister eine verbotene Substanz eingesetzt wurde. Der Hühnerhalter sowie die nachfolgenden Produktions- und Vermarktungsbetriebe sind hier nicht Täter sondern Opfer! Der Schaden wird in die Millionenhöhe gehen. Ein unverschuldeter Überlebenskampf hat für eine Vielzahl von Betrieben begonnen. Wer wird hierfür zur Rechenschaft gezogen und wer trägt die Kosten? Vermutlich wird es nur Verlierer geben. Der Markt wird sich verändern. Die erste Folge ist, dass deutsche Eier schon jetzt äußerst knapp und teuer geworden sind. Die mittel- und langfristigen Folgen sind nicht einschätzbar. Eier werden für den täglichen Bedarf gebraucht. Aktuell boomt der klassische Markthandel. Die Einzelhandelsabsätze schwächeln und müssen sich erst einmal wieder finden. Das Angebot ist schon jetzt knapp und könnte sich noch stärker reduzieren. Allen Produktions- und Handelsstufen sowie der verarbeitenden Lebensmittelindustrie ist nur ein besonnener Umgang mit dieser Situation zu raten. Wir könnten bei Normalisierung des Absatzes eine wirkliche Eierknappheit erleben. Und da ist ja noch die Vogelgrippe, die zurückkehren könnte. Eine sehr ungewisse Zukunft und eigentlich der richtige Zeitpunkt für kurze Preisbindungen. Bitte trotz derzeitiger Hektik nicht den bevorstehenden Stoppelmarkt vergessen: Montag, 14.08.2017 16:16 Uhr. Der Weser-Ems-Packstellenverein bittet um rege Teilnahme. Für ausreichend Gesprächsstoff bei dem einen oder anderen Bier ist hinreichend gesorgt.        Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!              Ihr DEU-Team

 
 


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