Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 39/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 39/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   21,79 (+0,46) 

 22,40 (+0,15)

 13,63 (+0,63)  14,35 (+0,35)
M  11,98 (+0,78)   12,25 (+0,75)
 10,00 (+0,25)

   9,50 (+0,30)

Tendenz   1,50  1,80


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 39/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,25 (+0,50)
 23,10  (+0,15)
L  14,05 (+0,75)  15,25  (+0,50)
 12,60 (+0,75)  12,83  (+0,83)
 10,30 (+0,30)    9,63  (+0,38) 
Tendenz   1,80  1,90

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 39/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,91 (+0,11)  1,70

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 39/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,06 (+0,11)  1,60

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 39/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   21,50 (+0,10)
 13,60 (+0,50)

 12,50 (+0,40)

 10,00 (+0,25)
Tendenz  steigend  



NOP 2.0-Notierung für KW 39/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     10,34

  10,34

62-63gr.     12,56  12,56
67-68gr.

   13,57

  13,57
Marktkommentar für KW 39/2022:

 

Ein neuer Preisrekord für das laufende Kalenderjahr! Inzwischen ist bereits fast das Allzeithoch aus dem Jahr 2017 erreicht bzw. scheint in Sichtweite. Wer hätte das in dieser Geschwindigkeit ohne das Auftreten einer produktspezifischen Krise für möglich gehalten? An das Jahr 2017 wird der Eine oder Andere im Zusammenhang mit der nun schon seit langem ausgestandenen Fipronilkrise keine guten Erinnerungen haben.  Auch in dieser Zeit gab es, wie so oft in Krisenzeiten, Gewinner und Verlierer. Die umfangreichen Folgen der Ukraine-Krise zeigen auch auf dem Eiermarkt deutlich Wirkung. Es zeichnet sich ab, dass diese besonderen und außergewöhnlichen Rahmenbedingungen zu einem ähnlichen Ergebnis führen werden. Die Solidarität in der gesamten Lieferkette ist wichtiger denn je! Die gewohnte Versorgungssicherheit mit frischen Eiern ist keine Selbstverständlichkeit mehr! Für den einen oder anderen Marktteilnehmer eine bisher kaum bekannte Situation und vielleicht sogar eine ganz neue Erfahrung. Umso wichtiger ist eine tragfähige und zukunftsfähige Konstellation aller Beteiligten, damit die Versorgungssicherheit bestmöglich sichergestellt werden kann. Einerseits muss das Produkt Ei natürlich noch bezahlbar bleiben. Anderseits müssen sich die rasant gestiegenen Kosten auf der Erlösseite auch wieder finden. Partnerschaftliche Lösungen sind gefragt. Rezepturänderungen bei eihaltigen Speisen oder eine Straffung von Sortimentsbereichen sollten im Sinne eines zufriedenen Konsumenten natürlich möglichst vermieden werden. Das Produkt Ei ist und bleibt ein wichtiges und vielseitig verwendbares Grundnahrungsmittel. Zum bevorstehenden Feiertag sind frische Eier ein gefragtes Gut! Von verkaufen kann kaum eine Rede sein. Kaum waren die Eier da, waren Sie schon wieder weg. Stichhaltige Prognosen sind weiterhin nicht möglich. Die aviäre Influenza bleibt die größte Unbekannte und macht den weiteren Verlauf unberechenbar.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!    

Ihr DEU-Team