Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 19/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 19/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   19,48 ( -0,22) 

 19,85 ( -0,33)

 11,40 ( -0,50)  11,50 ( -0,33)
M  10,33 ( -0,47)   10,40 ( -0,40)
   9,20 (  0,00)

   8,70 ( -0,08)

Tendenz   3,20  3,20


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 19/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,00 ( -0,15)   20,45  ( -0,15)
L  11,40 ( -0,35)  11,73  ( -0,30)
 10,50 ( -0,35)  10,70  ( -0,30)
   9,75 (  0,00)    8,98  ( -0,02) 
Tendenz   3,20  3,10

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 19/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,45 ( -0,05)  3,40

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 19/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,50 ( -0,07)  3,30

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 19/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   19,75 ( -0,05)
 11,15 ( -0,40)

 10,10 ( -0,35)

   8,40 (  0,00)
Tendenz    schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 19/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,74

    8,74

62-63gr.     10,00  10,46
67-68gr.

   10,53

  11,10
Marktkommentar für KW 19/2022:

 

Erneut schwächer bei weiter steigenden Produktionskosten! Wie lange wird und soll das funktionieren? Das kann und wird zu fatalen Folgen führen, sofern hier keine Trendumkehr stattfinden wird. Erzeuger und Vermarkter werden laufend mit weiteren Preissteigerungen konfrontiert. Insbesondere die Futter-, Verpackungs- und Energiekosten steigen und steigen. Sorgenfalten münden vermehrt in Unmut, Verzweiflung bis hin zu Existenzängsten. Die Umstellung auf OKT-Eier hat den benötigten Liquiditätsbedarf bereits enorm in die Höhe getrieben. Das war zumindest noch planbar. Die sehr kurzfristig und rasant gestiegenen Futterpreise eher nicht. Die normalerweise gern und oftmals ersehnte Futtermittellieferung stimmt inzwischen sicherlich viele Erzeuger nachdenklich. Was für ein Wahnsinn? Wo soll das noch hinführen? Wie lange soll das funktionieren? Ist das alles noch sinnvoll? So manch einer fühlt sich da sicherlich wie ein Hamster im Hamsterrad ohne Lohn und Brot! Irgendwie muss es dennoch weiter gehen! Nur der vielfach verbreitete Berufsoptimismus ist da nicht ausreichend. Die Erlöse für Eier müssen sich der Kostensituation anpassen. Es ist und bleibt alternativlos. Die Solidarität in der gesamten Lieferkette bleibt unabdingbar. Ansonsten sind gravierende Versorgungsengpässe wohl nicht zu vermeiden! Die aktuellen Bestellmengen werden derzeit in Abhängigkeit der individuellen Kundenstruktur sehr unterschiedlich beschrieben. Der klassische Markthandel sowie die Gastronomie werden als etwas lebhafter beschrieben. Packstellen die überwiegend den LEH bedienen berichten von jahreszeitbedingt normalen, aber auch von schwächeren Bestellmengen. Höherpreisige Sortimentsbereiche haben es enorm schwer. Sicherlich eine Folge der geringeren Kaufkraft. Knapp verfügbar sind derzeit Eier in der Gewichtsklasse S und XL. Sind das die ersten Anzeichen für eine Trendumkehr? Die Hoffnung besteht!

Schönes Wochenende!

Ihr DEU-Team