Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 18/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 18/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,73 ( -0,02) 

 16,65 ( -0,10) 


   6,40 ( -0,10)   6,90 ( -0,10)
M
   5,70 ( -0,05)    5,50 ( -0,05)

   5,10 ( -0,15)

   4,40 (  0,00)

Tendenz 
 3,50
 3,50


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 18/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,25 ( -0,05)  19,00  (  0,00) 

   7,13 ( -0,12)
   7,60  ( -0,18)

   6,23 ( -0,12)   6,55  ( -0,18)

   6,00 (  0,00)
   4,90  ( -0,05) 
Tendenz 
 3,60 3,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 18/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,78 (+0,01) 
 3,20


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 18/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,85 (  0,00) 3,60

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 18/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,75 (  0,00)

   6,95 (  0,00)

   6,25 (  0,00)


   5,25 (  0,00)
Tendenz   schwächer     



NOP 2.0-Notierung für KW 18/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,08

  5,19

62-63gr. 
   6,10  6,70
67-68gr.

   6,44

  7,19
Marktkommentar für KW 18/2021:

Abwartend! Die beiden kommenden Feiertagswochen werden sicherlich zu einer Absatzbelebung führen. Die Talsohle könnte somit vorerst erreicht sein. Die zu liefernden Bedarfsmengen sind als sehr uneinheitlich zu beschreiben. Kaum mehr planbar, nicht mehr vorhersehbar, noch unübersichtlich und könnte auch als Wundertüte beschrieben werden. Natürlich Folgen der Pandemien. Bei der Organisation der Warenflüsse ist insbesondere derzeit ein gutes Händchen gefragt. Stichhalte Prognosen unter Nutzung von Erfahrungswerten sind einfach gesagt nicht mehr anwendbar. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eigentlich war davon auszugehen, dass wir spätestens im Mai wieder flächendeckend über Eier aus Freilandhaltung verfügen können. Die Gefahr scheint aktuell leider noch nicht gebannt. Im produktionsstarken Landkreis Emsland wurden leider ganz aktuell neue AI-Influenza-Fälle in Putenhaltungen bekannt. In produktionsstarken Regionen besteht weiterhin die Stallpflicht. In anderen Regionen wurde die Stallpflicht inzwischen aufgehoben. Im Ergebnis unübersichtlich mit der Folge das weiterhin auch Eier aus Bodenhaltung mit Wintergarten zur Verfügung stehen. Eine enorme Belastung für Produzenten und Vermarkter. Wir brauchen wieder mehr Normalität! Insbesondere die unaufhaltsam steigenden Futtermittelpreise stimmen nachdenklich. Denn auch andere Kosten wie z.B. Verpackungs- und Energiekosten steigen wie schon lange nicht mehr. Alles wird teurer! Und die Eierpreise? Angebot und Nachfrage bestimmen nun mal den Preis. Die Angebotsseite wird sicherlich reagieren. Das Mausern von Herden oder vermehrte Ausstallungen mit längeren Servicezeiten könnten die Folge sein. Licht am Ende des Tunnels scheint bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Sichtweite. Die ersten Bundesländer öffnen Teilbereiche der Gastronomie mit Hygieneauflagen. Wie die angekündigten Freiheiten angenommen werden bleibt abzuwarten. Zumindest wird hier in den kommenden Wochen wieder etwas mehr Bewegung in den Markt kommen. Bei Bioeiern bleibt die Nachfrage durch das geänderte Verbraucherverhalten vorerst weiter auf einem kaum erfüllbaren Mengenniveau. Es ist und bleibt unübersichtlich. Es ist wie schon so oft am Eiermarkt: Alles scheint möglich zu sein…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                   Ihr DEU-Team