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Marktbericht KW 02/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 02/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 14,75 ( -0,03) 

 16,00 ( -0,28) 


   8,00 ( -0,13)   8,75 ( -0,25) 

   7,20 ( -0,03)    7,25 ( -0,15) 

   5,70 (  0,00)

   5,00 ( -0,08)

Tendenz 
 3,70
 3,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 02/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 16,00 ( -0,30)  18,00  ( -0,30) 

   8,25 ( -0,33)
   9,00  ( -0,50)

   7,83 ( -0,17)   7,68  ( -0,35)

   6,05 ( -0,05)
   5,45  ( -0,05) 
Tendenz 
 3,50 3,60


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 02/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,85 (   0,00) 
 3,70


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 02/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,98 (   0,00)
 3,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 02/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 16,80 ( -0,15)

   8,40 ( -0,25)

   7,50 ( -0,10)


   5,75 (  0,00) 
Tendenz  etwas schwächer 



NOP 2.0-Notierung für KW 02/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,54

  5,63

62-63gr. 
   7,14
  7,56
67-68gr.

   7,45

  8,10
Marktkommentar für KW 02/2020:
 

Etwas schwächer, aber ebenso noch uneinheitlich und unübersichtlich! Der Eiermarkt muss sich zum Jahresstart erst einmal wieder neu justieren. Die Marktmeinungen können aktuell unterschiedlicher nicht sein. Die Nachfrage nach Eiern aus Freiland- und Biohaltung bewegt sich weiterhin auf sehr gutem Niveau. Insgesamt ist der Eiermarkt in diesen beiden Segmenten wohl am ehesten als ausgeglichen zu beschreiben. Der eine hat etwas übrig und der andere etwas nötig. Etwas anders sieht es da schon bei Eiern aus Bodenhaltung aus. Eier aus dieser Haltungsformen sind etwas reichhaltiger verfügbar. Das Angebot ist hier aber auch nicht als drängend zu beschreiben. Auch wenn derzeit kaum sortierfähige Eier aus Bodenhaltung nachgefragt werden, finden diese Eier relativ problemlos einen Käufer in der Eiproduktenindustrie. Doch hier können die Preisvorstellungen zwischen Käufer und Verkäufer unterschiedlicher nicht sein. Es hat den Anschein, dass Verkäufer die Preise zunächst ausloten und dann erstmal abwarten. Vielfach wird natürlich, sofern möglich, die Gelegenheit genutzt Eier zum Kochen und Färben zu sortieren. Die Produktenindustrie ist grundsätzlich kauf-interessiert, jedoch kaum bereit die Preis-vorstellung der Verkäufer zu akzeptieren. Früher oder später wird eine Annäherung zwischen Verkäufer und Käufer folgen. Das Verhältnis zwischen Angebot und nach Nachfrage wird es regeln, so dass die weiterverarbeitende Industrie wieder einmal Zünglein an der Waage für die weitere Marktentwicklung sein wird. Deutsche Eier aus Kleingruppenhaltung sind knapp und auf dem freien Markt nicht verfügbar, so dass der eine oder andere wohl gezwungenermaßen auf Eier aus Bodenhaltung ausweichen muss. Die gemeldeten Vogelgrippefälle aus unserem Nachbarland Polen geben Anlass zur Sorge und machen wieder einmal die Wichtigkeit der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen deutlich.                       

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

                               Ihr DEU-Team

 


 
 


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