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Marktbericht KW 02/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 02/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,55 (  0,00) 

 16,50 (  0,00) 


   6,85 (  0,00)   7,00 (  0,00)
M
   5,25 (+0,10)    5,27 ( -0,01)

   4,00 (  0,00)

   3,63 (+0,08)

Tendenz 
 3,30
 3,40


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 02/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,10 (  0,00)  19,00  (  0,00) 

   7,48 (  0,00)
   8,25  (  0,00)

   6,40 (+0,02)   6,55  (  0,00)

   4,85 (  0,00)
   4,35  (  0,00) 
Tendenz 
 3,10 3,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 02/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,70 (  0,00) 
 3,60


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 02/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,80 (  0,00) 3,60

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 02/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,45 ( -0,15)

   7,20 (  0,00)

   5,95 ( -0,05)


   4,55 (  0,00) 
Tendenz   ausgeglichen                 



NOP 2.0-Notierung für KW 02/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,62

  4,68

62-63gr. 
   6,21  6,70
67-68gr.

   6,60

  7,43
Marktkommentar für KW 02/2021:

 

Insgesamt betrachtet uneinheitlich! Der Eiermarkt ist derzeit nur sehr individuell zu betrachten. Die Auswirkungen der Corona – Pandemie werden uns wohl noch eine ganze Weile begleiten. Es bleibt lediglich zu hoffen, dass möglichst schnell ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen wird und sich möglichst alle Menschen impfen lassen. Nur so werden wir alle unser altes normales Leben zurückerlangen! Das veränderte Verbraucherverhalten ist auch auf dem Eiermarkt weiterhin deutlich zu spüren. Die Nachfrage bei Bioeiern ist nicht erfüllbar. Auf dem freien Markt sind Bioeier kaum zu haben. Die gewünschten zu liefernden Bedarfsmengen sind unter derartigen Marktveränderungen nicht erfüllbar. Bioeier sind knapp und bleiben auch knapp! Eier aus Freilandhaltung partizipieren ebenfalls vom veränderten Verbraucherverhalten. Hier ist die Marktsituation derzeit wohl am ehesten als ausgeglichen zu beschreiben. Bereits in einem Monat werden die ersten Freilandbetriebe die Eier nicht mehr als Freilandeier kennzeichnen dürfen. Wird es dann erneut Eier aus Bodenhaltung mit Wintergarten geben? Ein Ende der Stallpflicht ist mit Blick auf das aktuelle Influenza – Geschehen nicht zu erwarten. Die aktuell gemeldeten Fälle in Geflügelbeständen lassen nichts Gutes erahnen. Es besteht dringender Handlungsbedarf in der gesamten Lieferkette um einen enormen wirtschaftlichen Schaden bestmöglich abzumildern. Solidarität in der gesamten Lieferkette ist gefragt. Bei Eiern aus Bodenhaltung macht sich die fehlende Gastronomiebranche am deutlichsten bemerkbar. Die fehlenden Verkaufsmengen in der Gastronomie können durch die bessere Nachfrage im klassischen Konsum natürlich nicht vollständig kompensiert werden. Eierproduzenten haben durch das Mausern von Herden oder mit Veränderungen der Ein- und Ausstallungszyklen auf diese Marktveränderung bereits reagiert. Es wird vermehrt von Ausstallungen berichtet. Und dann sind da noch die zusätzlichen Bedarfe für die bunten Eier und die Ostersaison steht uns erst noch bevor. Von möglichen Veränderungen durch die weitere Verbreitung der Vogelgrippe mal ganz abgesehen kann der Markt sich ganz schnell wieder ändern. Zünglein an der Waage bleibt wie immer der Konsument! Es bleibt spannend….

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund!                    Ihr DEU-Team

 
 


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