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Marktbericht KW 03/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 03/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,75 (+0,20) 

 16,73 (+0,23) 


   7,20 (+0,35)   7,18 (+0,18)
M
   5,80 (+0,55)    5,43 (+0,16)

   4,08 (+0,08)

   3,73 (+0,10)

Tendenz 
 2,30
 3,10


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 03/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,20 (+0,10)  19,00  (  0,00) 

   7,70 (+0,22)
   8,45  (+0,20)

   6,60 (+0,20)   6,75  (+0,20)

   5,00 (+0,15)
   4,50  (+0,15) 
Tendenz 
 2,80 3,00


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 03/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,70 (  0,00) 
 3,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 03/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,80 (  0,00) 3,10

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 03/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,50 (+0,05)

   7,40 (+0,20)

   6,25 (+0,30)


   4,65 (+0,10) 
Tendenz   freundlicher                 



NOP 2.0-Notierung für KW 03/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,68

  4,73

62-63gr. 
   6,28  6,76
67-68gr.

   6,67

  7,49
Marktkommentar für KW 03/2021:

Freundlicher! Das veränderte Verbraucherverhalten zeigt weiterhin Wirkung. Der Eiermarkt ist und bleibt wohl vorerst eine Wundertüte…

Die Bestellmengen im Konsum haben sich inzwischen wieder deutlich erholt. Es wird überwiegend von einer verbesserten Nachfrage berichtet. Bioeier sind auf dem freien Markt nicht verfügbar. Die zu liefernden Bedarfsmengen sind einfach gesagt nicht erfüllbar. Die Bestellmengen sind hier weiterhin auf enorm hohem Niveau. Kaufen Konsumenten bewusster ein oder liegt das hauptsächlich am vermehrten häuslichen Verzehr, da gut betuchte Konsumenten nicht in den Urlaub fahren können und nicht mehr den Gastrobereich besuchen? Der jüngst verlängerte Lockdown wird diesen Trend zumindest kurzfristig nicht stoppen. Niemand konnte diese Entwicklung vorhersehen, so dass hier in der gesamten Lieferkette nur um Verständnis geworben werden kann. Bereits in wenigen Wochen wird sich voraussichtlich die Versorgungslage aufgrund der grassierenden Vogelgrippe und der damit verbundenen Stallpflicht bei Eiern aus Freilandhaltung zunehmend verschärfen. In den Niederlanden wurde die Stallpflicht national zum gleichen Zeitpunkt verfügt. In Deutschland hingegen ganz individuell nach der aktuell vorherrschenden Gefahrenlage in den jeweiligen Regionen, so dass im Bundesgebiet die ggf. angeordneten Übergangsfristen ganz unterschiedlich enden werden. Viele Erzeuger werden die Eier dann nach aktuellem Stand als Bodenhaltung kennzeichnen müssen. Dieser „Flickenteppich“ wird, sofern kein Wunder geschieht, zu erheblichen Differenzen führen. Die Nachfrage nach Bioeiern wird in diesem Fall sicherlich noch weiter zunehmen und die Bedarfsmengen bei Freilandeiern können dann ebenfalls nicht mehr vollständig geliefert werden. Das Angebot an Bodenhaltungseiern wird dadurch natürlich zunehmen. Es braucht ein Wunder! Leider häufen sich aber immer noch weiter neue Vogelgrippefälle in Geflügelbeständen. Auch wenn derzeit überwiegend Putenhaltungen betroffen sind bereitet diese Situation weiterhin Anlass zur Sorge. Eine tickende Zeitbombe? Derzeit seht vieles in den Sternen. Prognosen und Einschätzungen sind unter diesen Umständen kaum mehr möglich. Wir hoffen das Beste und freuen uns schon jetzt auf mehr Normalität!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund!                        Ihr DEU-Team

 
 


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