Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 03/2026



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (EU-zugelassener Käfig) 

KW 03/2026:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   25,95 ( -0,05)

 26,30 ( -0,10)

 17,90 ( -0,10)  18,20 ( -0,20)
M  17,00 ( -0,15)   17,00 ( -0,20)
S  15,00 ( -0,15)

 15,00 ( -0,15)

Tendenz   2,90  2,90


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT, OKT)                                    

KW 03/2026:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   26,75 (  0,00)  27,00  (  0,00)
L  19,25 (  0,00)  20,00  (  0,00)
 18,40 (  0,00)  18,50  (  0,00)
 16,40 ( -0,05)  16,40  (  0,00) 
Tendenz   2,00  2,00

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (EU-zugelassener Käfig)

KW 03/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,35 (  0,00)  3,00

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT)

KW 03/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,75 ( -0,03)  2,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 03/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   26,80 (  0,00)
 19,50 (  0,00)

 18,55 (  0,00)

 16,50 (  0,00)
Tendenz  fest



NOP 2.0-Notierung für KW 03/2026 für Ware aus Bodenhaltung

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     14,89

  15,19

62-63gr.     16,69   18,05
67-68gr.

   17,22

  19,16

Marktkommentar für KW 03/2026
 

Wenig Veränderung! Der Eiermarkt verbleibt auf außergewöhnlich hohem Niveau. Tendenz: fest bis freundlich!

Der Appetit auf Eier scheint ungebremst zu sein. Die Konsumnachfrage ist weiterhin als auf außergewöhnlich hohem Niveau zu beschreiben. Ein knappes Gut verkauft sich oftmals wie von allein. Bei Grundnahrungsmitteln ist diese Erscheinung besonders ausgeprägt. Eier dürfen im Kühlschrank beim Verbraucher nicht fehlen! Mediale Berichterstattungen über eine knappe Versorgungslage in Verbindung mit zum Teil nicht vollen Verkaufsregalen verleiten Verbraucher dazu die eine oder andere Verpackung zusätzlich mitzunehmen. Dadurch steigt der Bedarf auf Großhandelsstufe mit der Folge, dass die gewünschten und zu liefernden Bedarfsmengen bei Packstellen rasant gestiegen sind. Und das in einer Phase, in der sich die Warenflüsse in der gesamten Lieferkette zum Jahresbeginn erstmal wieder ordnen müssten. Diese Situation gepaart mit weiteren Sondereinflüssen führen dazu, dass ursprüngliche Mengenplanungen in der Lieferkette nichts mehr mit der Realität gemeinsam haben. Eine Vielzahl von Gründen haben neben der hohen Konsumnachfrage zusätzlich zu dieser angespannten Situation beigetragen, die sich regional sehr unterschiedlich auswirken. Hier nur einige Beispiele:

Ø  die individuelle Betroffenheit von Bestandsräumungen aufgrund der Aviären-Influenza

Ø   die Auswirkungen der notwendigen behördlich angeordneten Restriktions- bzw. Vorbeuge-maßnahmen aufgrund der Aviären-Influenza

Ø  das Ende der deutschen Kleingruppenhaltung und der damit verbundenen Stallumbauten

Ø  knappe bzw. geringe Warenvorräte bei Verarbeitungsbetrieben

Ø  die bevorstehende Ostersaison mit zusätzlichem Bedarf für gekochte und gefärbte Eier

Ø  die zweistellige prozentuale Bestandsreduzierung von Legehennen im Nachbarland Niederlande

Ø  übliche umfangreiche und langfristig geplante Herdenwechsel zum Jahreswechsel

Und das bei einem Selbstversorgungsgrad von weniger als 70%. Das bleibt nicht ohne Folgen. Dennoch: Konsumenten können bei einem normalen Kaufverhalten grundsätzlich über Eier verfügen! Es braucht Zeit, Geduld und Verständnis! 

Wir wünschen Ihnen starke Nerven und natürlich ein schönes Wochenende! 

Ihr DEU-Team  

 
 


© 2012: DEU - Eiervertriebsgesellschaft mbH & Co.KG | Am Markt 3 - 49413 Dinklage | Telefon: 044 43 / 51 33 - 0 Telefax: 044 43 / 51 33 - 20