Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 04/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 04/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 14,70 (  0,00) 

 15,75 ( -0,05) 


   8,10 (+0,10)   8,40 ( -0,15) 

   7,25 (+0,05)    7,03 ( -0,02) 

   5,75 (+0,05)

   5,05 (+0,05)

Tendenz 
 3,10
 3,20


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 04/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,80 (  0,00)  17,85  ( -0,05) 

   8,10 (  0,00)
   8,75  ( -0,05)

   7,70 (  0,00)   7,50  (  0,00)

   6,05 (  0,00)
   5,40  (+0,02) 
Tendenz 
 3,20 3,20


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 04/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,92 (+0,07) 
 3,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 04/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,05 (+0,06)
 3,00

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 04/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 16,65 (  0,00)

   8,25 (  0,00)

   7,40 (  0,00)


   5,65 (  0,00) 
Tendenz  uneinheitlich 



NOP 2.0-Notierung für KW 04/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,44

  5,53

62-63gr. 
   7,01
  7,42
67-68gr.

   7,31

  7,93
Marktkommentar für KW 04/2020:
 

Uneinheitlich und unübersichtlich! Zünglein an der Waage bleiben die eiverarbeitenden Betriebe…! Die Bestellmengen bewegen sich weiterhin auf jahreszeitbedingtem gutem Niveau. Insbesondere im klassischen Markthandel werden umfangreiche Eiermengen geordert. Die zu liefernden Bedarfsmengen im Lebensmitteleinzel werden teilweise aber auch als etwas schwächer beschrieben. Hier wird es sich wohl am ehesten um eine kleine Verschnaufpause handeln. Dennoch besteht auf der Anbieterseite überhaupt kein Angebotsdruck. Packstellen nutzen die Gelegenheit um Eier zum Kochen und Färben zu produzieren. Insgesamt betrachtet scheint die Warendecke derzeit nicht so üppig zu sein. Eier aus Biohaltung werden vielfach gesucht und sind auf dem freien Markt nicht auffindbar. Ob die Ursache alleine bei der guten Nachfrage zu suchen ist, ist eigentlich kaum vorstellbar. Wahrscheinlicher ist wohl, dass zum Jahresbeginn vermehrt Ausstallungen vorgenommen wurden, damit zu Ostern wieder mehr Eier verfügbar sind. Aber wer kann das schon so genau einschätzen? Vielleicht auch ein bisschen von beidem! Bei Eiern aus Freilandhaltung hat sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage etwas beruhigt. Hier ist der Markt, zumindest für den Moment, wohl am ehesten als ausgeglichen zu beschreiben. Weiterhin knapp sind deutsche Eier aus Kleingruppenhaltung. Eier aus Bodenhaltung würden in der eiverarbeitenden Industrie relativ problemlos einen Käufer finden. Warten Verkäufer auf bessere Preise oder sind insgesamt kaum Eier für die Produktenindustrie übrig? Die Entwicklung der nächsten Wochen wird es zeigen. Natürlich können die gemeldeten Vogelgrippefälle auch zu einer Verkaufszurückhaltung geführt haben. Die Wichtigkeit der zu treffenden Vorbeugemaßnahmen, insbesondere der erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen, ist in unserer sehr professionell arbeitenden Branche jedem bekannt. Dennoch, die Sorge bleibt…

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                     

Ihr DEU-Team

 

 
 


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