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Marktbericht KW 04/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 04/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,80 (+0,05) 

 16,80 (+0,07) 


   7,25 (+0,05)   7,30 (+0,12)
M
   6,00 (+0,20)    5,58 (+0,15)

   4,38 (+0,30)

   3,95 (+0,22)

Tendenz 
 2,40
 2,90


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 04/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,25 (+0,05)  19,08  (+0,08) 

   7,80 (+0,10)
   8,55  (+0,10)

   7,00 (+0,40)   6,85  (+0,10)

   5,25 (+0,25)
   4,58  (+0,08) 
Tendenz 
 2,60 2,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 04/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,70 (  0,00) 
 3,30


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 04/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,85 (+0,05) 3,10

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 04/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,70 (+0,20)

   7,50 (+0,10)

   6,35 (+0,10)


   4,75 (+0,10) 
Tendenz   etwas freundlicher                 



NOP 2.0-Notierung für KW 04/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,82

  4,82

62-63gr. 
   6,42  6,84
67-68gr.

   6,76

  7,58
Marktkommentar für KW 04/2021:


Freundlicher! Nach einem relativen ruhigen Wochenstart wurde die Nachfrage zum Wochenende wieder etwas lebhafter. Eine ganz normale Situation zum Monatswechsel. Die Kühlschränke werden vermehrt wieder aufgefüllt. Eier dürfen in keinem Kühlschrank fehlen. Insbesondere in Pandemiezeiten sind Eier immer noch das günstigste Fertiggericht auf Erden. Sehr vielseitig verarbeitbar, wohlschmeckend und schnell verzehrbar. Da der Außer-Haus-Verzehr vollständig weggebrochen ist, werden Konsumeier weiterhin auf sehr gutem Niveau nachgefragt. Aber auch bei eihaltigen Speisen und Getränken, die über den Lebensmitteleinzelhandel vermarktet werden wird von enormen Zuwächsen berichtet. Die sinkenden Fallzahlen bei den Corona-Neuinfektionen wecken Hoffnung, die jedoch durch die aufgetretenen Mutationen und die schleppenden Impfungen wieder gedämpft werden. Der Eiermarkt wird sich erst wieder normalisieren, wenn Einschränkungen aufgehoben werden. Nur wann wird das sein? Natürlich haben Produzenten unter diesen Vorzeichen im Rahmen der Möglichkeiten reagiert und Herden gemausert, verschoben oder sogar länge Stillstandzeiten in Kauf genommen. Natürlich fließen in diesen Überlegungen auch die wohl umfangreichste Umstellung auf Eier von Hühnern mit aufgezogenen männlichen Küken bzw. der bekannten Früherkennungsverfahren ein. Herden länger zu halten und Eier für die industrielle Verarbeitung zu produzieren ist bei der aktuellen Preissituation für Verarbeitungsware nicht darstellbar. Die Futterpreisentwicklung verschärft die Situation zunehmend. Folglich wird vermehrt vorzeitig ausgestallt. Vielleicht kommt es wieder einmal genau anders als gedacht! Der Eiermarkt war schon immer für eine Überraschung gut. Das marktbeherrschende Thema im Tagesgeschäft bleibt die Verfügbarkeit von Bioeiern. Auf dem freien Markt sind keine Bioeier verfügbar! Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Nicht für Geld und gute Worte zu erwerben! Knapper verfügbar sind insbesondere braune Eier in der Gewichtsklasse XL und L. Die Nachfrage bei Färbeware hat deutlich zugenommen. Freilandeier bei geringer Handelsbereitschaft noch relativ ausgeglichen.  Wen wunderts? Und dann ist da noch die Vogelgrippe und Ostern steht vor der Tür. Es bleibt vorerst kaum einschätzbar!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund!     Ihr DEU-Team

 
 


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