Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 07/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 07/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   17,25 (+0,15) 

 18,33 (+0,23)

   8,70 (+0,45)    9,55 (+0,55)
M    8,00 (+0,50)     8,05 (+0,55)
   6,10 (+0,42)

   5,68 (+0,43)

Tendenz   1,70  1,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 07/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   18,00 (+0,10)   19,70  (+0,20)
L    9,00 (+0,50)  10,00  (+0,35)
   8,35 (+0,60)    8,30  (+0,37)
   6,50 (+0,25)    5,75  (+0,32) 
Tendenz   1,90  1,90

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 07/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,15 (+0,14)  1,80

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 07/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,25 (+0,10)  1,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 07/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   18,70 (+0,20)
   8,80 (+0,40)

   7,70 (+0,35)

   5,95 (+0,15)
Tendenz   steigend



NOP 2.0-Notierung für KW 07/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     6,00

  6,00

62-63gr.     7,30   8,02
67-68gr.

   7,71

  8,74
Marktkommentar für KW 07/2022:

 

Unaufhaltsam steigend? Wer hätte das noch vor wenigen Wochen für möglich gehalten? Eier für die Verarbeitungsindustrie sind gefragt wie schon lange nicht mehr! Käufer müssen sich aktiv um Eier bemühen. Woran liegt das? Insbesondere die aviäre Influenza beeinflusst den Verarbeitungs-sektor maßgeblich. In Europa werden immer wieder neue positive Befunde gemeldet. Bestände müssen geräumt werden. Geplante Produktions-kapazitäten für die üblichen Eierabsätze brechen weg. Zudem werden für die umliegenden Betriebe strikte Restriktionsmaßnahmen erlassen, um das Pandemiegeschehen möglichst einzudämmen. Notwendig und richtig ist das allemal. Nur wer trägt die zusätzlichen Kosten? Solidarität bis hin zum Fertigprodukt und zum Eierregal wäre für die gesamte Lieferkette sicherlich angebracht. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen! Unaufhaltsam steigende Futter-, Energie- und Verpackungskosten haben die Produktionskosten ohnehin extrem verteuert. Ob das lediglich ein Wunsch bleiben wird - bleibt abzuwarten! Insbesondere die deutschen Verarbeitungsbetriebe sind auf Importware angewiesen. Die Eier aus Produktionen mit Junghahnaufzucht oder Geschlechterbestimmung im Ei werden derzeit überwiegend für den Konsummarkt produziert. Das muss und wird sich sicherlich ändern. Aktuell ist die Bereitschaft der Produktenindustrie noch als sehr verhalten zu beschreiben. Günstige Eier für Verarbeitungs-zwecke sind kaum verfügbar. Das lässt die Preise steigen! Bei Konsumeiern wird überwiegend von jahreszeitbedingt normalen Eierabsätzen berichtet. Ein Impuls aus diesem Bereich ist sicherlich noch zum bevorstehenden Osterfest zu erwarten. Das Ende bzw. das bevorstehende Ende der 16-Wochenregelung bei Eiern aus Freilandhaltung wird voraussichtlich auch nicht ohne Folgen bleiben. Es bleibt kaum noch einschätzbar. Uns werden noch spannende Wochen bevorstehen…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                           Ihr DEU-Team

 


 
 


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