Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 08/2026



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (EU-zugelassener Käfig) 

KW 08/2026:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   25,75 (  0,00)

 26,25 (  0,00)

 18,10 (+0,10)  18,35 (+0,10)
M  17,00 (  0,00)   17,00 (  0,00)
S  15,00 (  0,00)

 15,00 (  0,00)

Tendenz   2,20  2,20


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT, OKT)                                    

KW 08/2026:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   27,60 (+0,10)  27,75  (+0,05)
L  20,65 (+0,22)  20,90  (+0,05)
 19,75 (+0,25)  19,75  (+0,25)
 17,25 (+0,20)  17,25  (+0,10) 
Tendenz   1,50  1,50

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (EU-zugelassener Käfig)

KW 08/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,32 (+0,02)  2,50

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT)

KW 08/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,94 (+0,05)  1,90

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 08/2026:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   27,80 (+0,15)
 20,70 (+0,25)

 19,75 (+0,20)

 17,60 (+0,25)
Tendenz  fest



NOP 2.0-Notierung für KW 08/2026 für Ware aus Bodenhaltung

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     15,56

  15,91

62-63gr.     17,50   18,74
67-68gr.

   18,43

  19,72

Marktkommentar für KW 08/2026
 

Die Eiernachfrage bleibt unabhängig von der Haltungsform auf außergewöhnlich hohem Niveau. Wer über Eier verfügt, der benötigt alles Verfügbare zur bestmöglichen Versorgung der bestehenden Kunden. Für den freien Markt sind keine Eier übrig. Das hat es in dieser Intensität bisher wohl noch nicht gegeben. Hauptgrund ist und bleibt die unerwartet hohe Konsumnachfrage. Die gewünschten Bedarfsmengen liegen deutlich über den Erwartungen. Das Werben um Verständnis beim Kunden ist alternativlos. Selbst mit bestem Willen stehen physisch zu wenig Eier für die außergewöhnlich hohe Nachfrage zur Verfügung. Diese Situation hält nun schon seit Monaten an.  Eier stehen nicht mehr wie selbstverständlich jederzeit vollumfänglich zur Verfügung. Ist das die neue Normalität? Erstmal ist davon sicherlich auszugehen. Auch wenn, hier und da, neue Legehennen mit dem Legen beginnen, wird der Markt alle Eier wie ein Schwamm aufsaugen. Es besteht auf allen Handels- und Verarbeitungsstufen Nachholbedarf, der erstmal zu versorgen ist. Wie lange die Situation noch anhalten wird, kann derzeit wohl niemand stichhaltig prognostizieren. Die Auswirkungen der Aviären-Influenza werden uns noch länger begleiten. Zusätzlich sorgen die erforderlichen Restriktionsmaßnahmen weiterhin für Störungen in der gesamten Lieferkette. Und es werden laufend neue positive Befunde gemeldet. Schützen Sie bestmöglich Ihre Bestände. Die Einhaltungen der Biosicherheitsmaßnahmen sind unabdingbar.

Wir wünschen Ihnen weiterhin starke Nerven sowie ein schönes Wochenende!   

Ihr DEU-Team

 

 
 


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