Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 09/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
18,00 (+0,25) |
18,75 (+0,25)
|
| L |
9,30 (+0,30) |
10,20 (+0,37) |
| M |
8,60 (+0,30) |
8,73 (+0,40) |
| S |
6,70 (+0,25) |
6,25 (+0,25)
|
| Tendenz |
1,40 |
1,70 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 09/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
18,40 (+0,10) |
19,80 (+0,05) |
| L |
9,55 (+0,15) |
10,50 (+0,15) |
| M |
8,90 (+0,12) |
8,95 (+0,20) |
| S |
6,88 (+0,13) |
6,10 (+0,10) |
| Tendenz |
1,60 |
1,60 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 09/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz
|
| 58gr. + |
1,26 (+0,05) |
1,70 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 09/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz |
| 58gr. + |
1,37 (+0,03) |
1,70 |
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 09/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
| XL |
18,85 (+0,10) |
| L |
9,45 (+0,30) |
| M |
8,50 (+0,40)
|
| S |
6,50 (+0,25) |
| Tendenz |
steigend
|
NOP 2.0-Notierung für KW 09/22 für Ware aus Bodenhaltung
| Ei-Gewicht |
weiß |
braun |
| 52-53gr. |
6,58 |
6,58
|
| 62-63gr. |
7,83 |
8,47 |
| 67-68gr. |
8,46
|
9,14 |
|
Marktkommentar für KW 09/2022:
Was für eine verrückte Zeit? Seit zwei Jahren Corona und die aviäre Influenza. Nun auch noch ein sinnloser Krieg in der Ukraine. Ein schreckliches Szenario, dass sich wohl niemand wirklich vorstellen konnte und wollte. Unser Mitgefühl gilt den Menschen und Familien, denen unvorstellbares Leid zugeführt wird. Der Eiermarkt tendiert weiterhin freundlich, obwohl die Eierabsätze in Kleinverpackungen als uneinheitlich und - wenn überhaupt - als jahreszeitbedingt normal beschrieben werden. Es ist wie so oft von der individuellen Kundenstruktur der Packstellen abhängig. Das Großverbrauchergeschäft für die Gastronomie wird als lebhafter beschrieben. Das wird überwiegend auf die Lockerungen der Corona-Maßnahmen zurückzuführen sein. Aber auch die Wochenmärkte scheinen wieder besser zu laufen. Das schönere Wetter wird den einen oder anderen zusätzlich zum Einkauf auf dem Wochenmarkt animieren. Hauptursache für die steigenden Preise ist jedoch die Verarbeitungs-industrie. Grundsätzlich besteht hier weiterhin Kaufinteresse. Die Bereitschaft höhere Preise zu akzeptieren hält sich inzwischen in Grenzen, obwohl diese zwingend erforderlich sind. Die rasant steigenden Energie- und Futterkosten müssen auch bezahlt werden. Der Krieg in der Ukraine, der Kornkammer Europas, wird auch für die Eierwirtschaft nicht ohne Folgen bleiben. Es wird von schwindelerregenden Preiserhöhungen bei Futterkomponenten berichtet. Sogar von möglichen Versorgungsengpässen bei Bio-Futtermitteln wird berichtet. Kaum auszumalen, wenn die Tiere nicht mehr mit ausreichend Futter versorgt werden können. Zudem hat die Ukraine in der jüngsten Vergangenheit Eier bzw. Eierprodukte überwiegend in Länder außerhalb der EU exportiert. Hierfür müssen jetzt alternative Lieferquellen gefunden werden. Es bleibt kaum mehr einschätzbar. Der neue Zusammenhalt wird sich hoffentlich auch positiv auf die Lieferketten auswirken. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen…!
Ihr DEU-Team
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