Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 12/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 12/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 16,75 (+0,05) 

 17,50 (  0,00) 


   8,30 (+0,05)   8,30 (+0,05)
M
   7,45 (+0,05)    6,75 (+0,05)

   5,35 (+0,10)

   4,80 (  0,00)

Tendenz 
 2,50
 2,50


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 12/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 18,00 (  0,00)  19,50  (  0,00) 

   9,03 (+0,03)
   9,50  (+0,02)

   8,60 (+0,20)   8,25  (+0,05)

   6,33 (+0,08)
   5,25  (  0,00) 
Tendenz 
 2,30 2,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 12/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,90 ( -0,01) 
 3,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 12/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,08 (  0,00) 2,90

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 12/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 18,00 (  0,00)

   8,65 (+0,05)

   8,05 (+0,05)


   5,70 (+0,05) 
Tendenz   freundlich                 



NOP 2.0-Notierung für KW 12/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,69

  5,69

62-63gr. 
   7,43  7,77
67-68gr.

   7,72

  8,37
Marktkommentar für KW 12/2021:

Ostern fällt doch nicht aus! Ganz plötzlich steht dann doch tatsächlich wieder Ostern vor der Tür. Sprunghaft gestiegene Bestellmengen für die letzten Ausliefertage vor Ostern. So manches Mal fragt man sich wirklich warum wir uns das Leben in der gesamten Lieferkette nicht etwas einfacher gestalten. Zumindest sollte es nachdenklich stimmen. Die MHD-Daten reichen schon lange über das bevorstehende Osterfest hinaus. Manchmal scheint in Vergessenheit zu geraten, dass Eier ein frisches Naturprodukt tierischen Ursprungs sind und nicht aus dem Stand in exorbitanten Mengen zur Verfügung stehen bzw. aus einem Lagerbestand abverkauft werden. Selbstverständlich versuchen alle Beteiligten in der Lieferkette Ihr Bestes! Erwartbare Bedarfsmengen zum Osterfest könnten jedoch in der gesamten logistischen Kette etwas ausgewogener disponiert werden. Das würde auf jeden Fall vieles erleichtern. Natürlich ist es für alles Beteiligten, insbesondere in Pandemiezeiten äußerst schwer, Bedarfsmengen einzuschätzen. Und wenn da in der Vorosterwoche noch die Osterruhe wie ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert wird, dann wird die Verwirrung bzw. Verunsicherung zum Weckruf und das Unheil nimmt seinen Lauf! In diesem Jahr ist wieder einmal alles anders. Im letzten Jahr waren die Vorosterwochen durch die vorangegangenen Hamsterkäufe relativ normal. In diesem Jahr scheint das genau umgekehrt zu sein. Vor Ostern mit Ausnahme des Aktionsgeschäftes verlief das Eiergeschäft auf relativ normalem, gutem Niveau. Der Zusatzbedarf wird hauptsächlich erst kurz vor Ostern abgerufen. Das Ganze muss aber auch machbar bleiben! Auch auf den Vorstufen haben die Pandemien ihre Spuren hinterlassen. Ein verändertes Verbraucherverhalten scheint aktuell noch nicht in Sichtweite. Bioeier sind unter diesen Umständen nur knapp und begrenzt verfügbar. Auch Eier aus Freilandhaltung sind aufgrund der andauernden Stallpflicht weiterhin kaum verfügbar. Insgesamt wird der Konsument über ausreichend Eier zum Osterfest verfügen können. Nur die gewünschte Haltungsform wird sicherlich nicht immer zur Verfügung stehen. Was passiert nach Ostern? Es bleibt vorerst wohl bei einer Wundertüte. Covid 19 sowie die Vogelgrippe werden uns vorerst leider noch länger begleiten. Alles scheint weiterhin möglich…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                            

Ihr DEU-Team



 
 


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