Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 16/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 16/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 14,50 ( -0,50) 

 15,05 ( -0,55) 


   6,20 ( -0,50)   6,33 ( -0,52)

   5,25 ( -0,45)    5,23 ( -0,27) 

   4,50 ( -0,50)

   3,88 ( -0,17)

Tendenz 
 4,30
 4,30


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 16/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,58 ( -0,05)  17,50  ( -0,25) 

   8,73 ( -0,55)
   8,80  ( -0,45)

   7,95 ( -0,95)   7,85  ( -0,40)

   6,00 ( -0,30)
   5,33  ( -0,17) 
Tendenz 
 3,30 3,30


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 16/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,66 ( -0,01) 
 4,30


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 16/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,86 ( -0,01)
 3,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 16/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 16,75 ( -0,20)

   8,60 ( -0,55)

   8,00 ( -0,50)


   6,00 ( -0,05) 
Tendenz   uneinheitlich 



NOP 2.0-Notierung für KW 16/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,74

  5,74

62-63gr. 
   7,38
  7,69
67-68gr.

   7,70

  8,18
Marktkommentar für KW 16/2020:

 

Uneinheitlich bei guter Nachfrage aus dem Lebensmitteleinzelhandel!

Die Coronavirus-Pandemie führt auch auf dem Eiermarkt zu einem uneinheitlichen Bild. Die jüngst getroffene Verlängerung der Vorbeugemaßnahmen zur Eindämmung der Infektionen mit Covid 19 unserer Bundesregierung sowie der Bundesländer tragen nicht zur Normalisierung des Eiergeschäftes bei. Die Eierabsätze in der Gastronomie und Hotellerie können wohl weitest gehend als Totalausfall beschrieben werden. Trotz vielfacher Anstrengungen im Außer-Haus-Geschäft fehlen Umsätze und damit auch natürlich der Eierbedarf. Das Ganze bleibt natürlich nicht ohne Folgen für die gesamte Lieferkette. Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass der Eiergesamtbedarf durch den höheren Bedarf im Lebensmitteleinzelhandel vollumfänglich aufgefangen wird. Derzeit besteht der Eindruck, dass eine Lockerung der Maßnahmen in der Gastronomie wohl kaum vorrangig zu erwarten ist. Es bleibt lediglich zu hoffen, dass den betroffenen Betrieben nicht „die Puste“ ausgehen wird.

 

Aufgrund des guten Absatzes im Lebensmitteleinzelhandel, der als uneinheitlich und insgesamt betrachtet als gut beschrieben wurde, haben Packstellen für die Nachosterwoche außergewöhnlich hohe Schlagzahlen zu erfüllen. Bei Eiern aus Bodenhaltung sind hier derzeit noch ausreichende Eiermengen aus Eigenproduktion bzw. aus bestehenden Kontrakten verfügbar. Bei Eiern aus Freiland- und Biohaltung sieht es da schon ganz anders aus. Diese Haltungsformen sind weiterhin knapp verfügbar und werden bei unveränderter Grundlage wohl eher auch knapp und relativ teuer bleiben. Vielfach wird derzeit von umfangreichen Ausstallungen berichtet. Dieses könnte auch im Hinblick auf den uns schon bald bevorstehenden nächsten Feiertag zu einer Marktveränderung führen. Eier werden auch weiterhin gebraucht! Im Bereich der Verarbeitung finden Eier in bestimmten Segmenten einen Käufer. Die Preise sind hier derzeit jedoch alles andere als auskömmlich. Positiv ist jedoch, dass hier eine Stabilisierung festzustellen ist. Bei Eiern aus Kleingruppenhaltung scheint sogar die Talsohle erreicht zu sein. Exportmöglichkeiten haben hierzu maßgeblich beigetragen. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der aktuellen Gesamtsituation kaum planbar und nicht zu prognostizieren. Vorsicht ist jedoch geboten, wir erinnern uns nur an das letzte Jahr, da sind die Eierpreise nach der Stabilisierung der Kleingruppenhaltung auch wieder schnell gestiegen, do dass sich das Ganze auch nur als eine kurzfristige Phase herausstellen könnte. Uns bleibt weiterhin nur das Beste aus dieser Situation zu machen. In diesem Sinne Wünschen wir Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund…               

Ihr DEU-Team

 


 
 


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