Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 16/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,85 ( -0,15)
| 16,83 ( -0,17) | L
| 6,70 ( -0,30) | 7,05 ( -0,45) | M
| 5,90 ( -0,35) | 5,75 ( -0,25)
| S
| 5,25 ( 0,00) | 4,45 ( -0,05) | Tendenz
| 3,90
| 3,90 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 16/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,40 ( -0,10) | 19,00 ( -0,10)
| L
| 7,50 ( -0,50)
| 8,00 ( -0,40)
| M
| 6,50 ( -0,45) | 6,88 ( -0,47) | S
| 6,00 ( -0,05)
| 4,95 ( -0,05)
| Tendenz
| 3,80 | 3,80
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 16/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,78 ( -0,01)
| 3,50
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 16/21:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,85 ( -0,02) | 3,60
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 16/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,75 ( -0,05) | L
| 7,10 ( -0,40)
| M
| 6,40 ( -0,40) | S
| 5,25 ( -0,15)
| | Tendenz | schwächer
|
NOP 2.0-Notierung für KW 16/21 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 5,17 | 5,30 | 62-63gr.
| 6,31 | 6,93 | 67-68gr.
| 6,67 | 7,44
|
|
Marktkommentar für KW 16/2021:
Noch schwach und schon bald wieder ausgeglichen?
Eiermarkt mit Licht und Schatten! So oder so ähnlich ist derzeit wohl nicht nur
der Eiermarkt zu beschreiben…
Die Bestellmengen sind insgesamt betrachtet weiterhin
als mittelprächtig zu beschreiben. Die Auswirkungen der Pandemien sind immer
noch deutlich zu spüren. Das veränderte Verbraucherverhalten führt zu einer
unverändert hohen Nachfrage nach Bioeiern. Die zu liefernden Bedarfsmengen
bleiben kaum erfüllbar. Verstärkt wird die Situation zusätzlich noch von den
fehlenden Eiern aus Freilandhaltung im Eierregal. Der Ersatzartikel Eier aus
Bodenhaltung mit Wintergarten erfreut sich leider nicht annähender Beliebtheit,
so dass dann eher die Kaufentscheidung zu Bioeiern die Folge ist. Ein ganz entscheidender
Faktor ist hier sicherlich auch, dass eine Vielzahl von Kunden mit der
Bezeichnung Eier aus Bodenhaltung mit Wintergarten recht wenig anfangen können.
Hier besteht für die Zukunft noch Verbesserungspotential. Auch wenn das nächste
AI-Influenza-Geschehen hoffentlich lange auf sich warten lässt, ist nach der
Pandemie vor der Pandemie. Erfreulich festzustellen ist, dass immer mehr Landkreise
die Stallpflicht aufheben. Die wärmere Witterung und die UV-Strahlen haben
sicherlich zu einer geringeren Viruslast in der Umwelt beigetragen. Auch der
Vogelzug scheint in den letzten Zügen, so dass viele Produzenten von
Freilandeiern auf ein rasches Ende der Stallpflicht hoffen. Aufgrund des großen
wirtschaftlichen Schadens seit Beginn der Stallpflicht natürlich verständlich.
Insbesondere in Küstenregionen bzw. in Regionen mit vielen positiven Fällen ist
natürlich noch weiterhin Vorsicht geboten. Die Einschätzung des FLI zum Monatsende
wird mit Spannung erwartet. Ein Ende scheint in Sichtweite und ist bei den
stark gestiegenen Futterkosten auch bitter nötig. Mit der erneuten Listung der
Eier aus Freilandhaltung wird der Eiermarkt insgesamt wieder Fahrt aufnehmen. Erst
dann wir sich zeigen wie groß das Angebot bei Eiern aus Bodenhaltung wirklich
ist. Derzeit werden Übermengen an die Verarbeitungs-industrie abgegeben. Das
Kaufinteresse ist als uneinheitlich zu beschreiben. Mit Blick auf die aktuell
beschlossene Notbremse wird vielfach relativ vorsichtig disponiert. Der Eiermarkt
bleibt vorerst wohl eine Wundertüte. Der Wonnemonat Mai wird auf jeden Fall
spannend.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende! Ihr
DEU-Team
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