Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 17/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                                          

KW 17/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 14,00 ( -0,50) 

 14,95 ( -0,10) 


   6,20 (  0,00)   6,38 (+0,05)

   5,25 (  0,00)    5,35 (+0,12) 

   4,40 ( -0,10)

   3,83 ( -0,05)

Tendenz 
 3,80
 3,80


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 17/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,50 ( -0,08)  17,50  (  0,00) 

   8,20 ( -0,53)
   8,48  ( -0,32)

   7,45 ( -0,50)   7,58  ( -0,27)

   5,90 ( -0,10)
   5,00  ( -0,33) 
Tendenz 
 3,40 3,30


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 17/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,66 (  0,00) 
 4,30


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 17/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,85 ( -0,01)
 4,00

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 17/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 16,75 (  0,00)

   8,20 ( -0,40)

   7,50 ( -0,50)


   5,90 ( -0,10) 
Tendenz   schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 17/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,54

  5,54

62-63gr. 
   7,00
  7,38
67-68gr.

   7,32

  7,87
Marktkommentar für KW 17/2020:

 

Covid 19 sorgt weiterhin auch auf dem Eiermarkt für ein uneinheitliches Bild!

Konsumeier werden grundsätzlich auf gutem Niveau nachgefragt. Packstellenbetriebe berichten zweistellige prozentuale Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Durch den fast kompletten Wegfall des Außer-Haus-Verzehrs handelt es sich um eine Absatzverlagerung zum Einzelhandelsgeschäft. Dennoch scheint der Eierabsatz regional sehr unterschiedlich zu sein. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die individuelle betriebliche Kundenstruktur. Eier aus Freiland- und Biohaltung profitieren aktuell am stärksten von dieser Situation. Der eine oder andere Verbraucher, der üblicherweise öfter die Gastronomie besucht, scheint häufiger auch die etwas teureren Eier zu kaufen. Nicht zu vergessen sind da natürlich auch die nicht stattfindenden Urlaubsreisen. Es wird sicherlich mehr als gewöhnlich in der eigenen Küche zubereitet. Mengenmäßig profitieren Packstellen für den Konsumbereich. Aber wirtschaftlich wirft diese Situation alle Planungen über den Haufen! Bedarfsmengen müssen geliefert werden, aber die Mehrbedarfe konnte niemand vorhersehen und auch nicht einplanen. Freiland- und Bioeier auf dem freien Markt zu kaufen kostet richtig Geld und diese Eier sind nur im begrenzten Umfang verfügbar. Bioeier sind nicht einmal nach Ostern für hohe Preise zu erhalten. Eine verrückte Eierwelt, eine verrückte Zeit! Eier aus Bodenhaltung sind verfügbar, Packstellen können sich mit Eigenproduktion und Kontraktware versorgen und müssen häufig einen Abnehmer in der Produktenindustrie finden. Bei der Produktenindustrie zeigt sich auch ein uneinheitliches Bild. Die Kaufbereitschaft hängt auch hier sehr stark vom Verwendungszweck und der individuellen Kundenstruktur ab. Ein Lichtblick ist der Export für Eier aus Kleingruppenhaltung, so dass sich der Markt für sortierte frische Eier hier etwas festigen konnte. Nun steht in der nächsten Woche erstmal der 1. Mai als Feiertag an. Dieser könnte den Absatz kurzfristig nochmals im Packstellenbereich anheizen. Nur wer mag das schon prognostizieren? Planbar scheint nichts mehr zu sein. Die Struktur und Planungssicherheit sind weitestgehend verloren. Es bleibt lediglich zu hoffen, dass eine Normalisierung in Sichtweite kommt!  Alles scheint weiterhin möglich! Wir wünschen wir Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund…                                                                     Ihr DEU-Team

 


 
 


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