Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 20/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 20/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,73 (  0,00) 

 16,60 ( -0,05) 


   6,40 (  0,00)   6,90 (  0,00)
M
   5,65 (  0,00)    5,60 (+0,10)

   5,20 (+0,20)

   4,40 (  0,00)

Tendenz 
 3,10
 3,00


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 20/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,25 (  0,00)  19,00  (  0,00) 

   7,00 (  0,00)
   7,50  (  0,00)

   6,20 (  0,00)   6,50  (  0,00)

   6,05 (+0,05)
   5,00  (+0,10) 
Tendenz 
 3,20 3,20


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 20/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,78 (  0,00) 
 3,40


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 20/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,85 (  0,00) 3,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 20/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,75 (  0,00)

   6,90 ( -0,05)

   6,25 (  0,00)


   5,15 ( -0,10)
Tendenz   uneinheitlich     



NOP 2.0-Notierung für KW 20/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,08

  5,19

62-63gr. 
   6,07  6,66
67-68gr.

   6,40

  7,16
Marktkommentar für KW 20/2021:

Uneinheitlich! Das beschreibt den Eiermarkt zum Pfingstfest wohl am ehesten. Die Bestellmengen werden sehr unterschiedlich beschrieben. Ganz individuell und insbesondere in Abhängigkeit von der jeweiligen Kundenstruktur des Marktteilnehmers. Im klassischen Großhandel wird von deutlich höheren Bestellmengen berichtet. Hier zeigen die ersten Öffnungsschritte der Gastronomie und Hotellerie Wirkung. Natürlich müssen hier die Bestände auf allen Handelsstufen erst einmal wieder hochgefahren werden. Die Ungewissheit, ob die Ware tatsächlich wie gedacht abfließen wird bleibt vorerst. Aus diesem Kundenkreis ist aktuell am ehesten ein Marktimpuls zu erwarten. Packstellen, die überwiegend den Lebensmitteleinzelhandel bedienen, berichten von einem ganz normalen Geschäft. Eine normal übliche Absatzbelebung zum Pfingstfest ist weites gehend ausgeblieben. Zu liefernde Aktionsmengen bei Eiern aus Bodenhaltung haben die Nachfrage zumindest kurzzeitig etwas erhöht. Nur die Bestellmengen bei Bioeiern ist ungebrochen hoch und einfach gesagt nicht erfüllbar. Eier aus Bodenhaltung standen in ausreichenden Mengen zur Verfügung. Natürlich auch aufgrund der noch andauernden Stallpflicht in produktionsstarken Regionen für Eier aus Freilandhaltung.  Inzwischen haben weitere Landkreise die Aufhebung der Stallpflicht angekündigt. Es besteht die Hoffnung, dass die restlichen Regionen kurzfristig nachziehen werden und der Konsument dann auch wieder über Eier aus Freilandhaltung in gewohnter Weise verfügen kann. Insgesamt ist zunächst eher von einer Stabilisierung auszugehen. Ein ganz entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung wird die Eiproduktenindustrie sein. Bei zunehmendem Bedarf durch mehr Normalität könnte auch hier die Nachfrage wieder deutlich zunehmen. Das normalerweise größere Angebot für diesen Bereich aus unserem Nachbarland Polen ist wohl eher als gering zu beschreiben. Immer mehr AI-Influenza-Fälle wirken nach und ein Ende scheint hier noch nicht in Sicht. Knapp und kaum auffindbar bleiben weiße Eier in der Gewichtsklasse „S“ zum Kochen und Schälen. Auch Eier in der Gewichtsklasse XL sind kaum zu haben. Alles ein Zeichen für saisonal übliche Herdenwechsel. Die weitere Entwicklung bleibt kaum einschätzbar. Mehr Licht als Schatten! 

Wir wünschen Ihnen frohe Pfingsttage!                                                                  Ihr DEU-Team


 
 


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