Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 20/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 20/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   19,50 (+0,02) 

 20,00 (+0,15)

 11,40 (  0,00)  11,50 (  0,00)
M  10,30 ( -0,03)   10,40 (  0,00)
   9,25 (+0,05)

   8,73 (+0,03)

Tendenz   3,50  3,40


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 20/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,00 (  0,00)   20,50  (+0,05)
L  11,30 ( -0,10)  11,70  ( -0,03)
 10,45 ( -0,05)  10,65  ( -0,05)
   9,75 (  0,00)    9,00  (+0,02) 
Tendenz   3,40  3,30

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 20/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,40 ( -0,05)  3,60

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 20/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,45 ( -0,05)  3,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 20/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   19,70 ( -0,05)
 11,05 ( -0,10)

 10,00 ( -0,10)

   8,50 (+0,10)
Tendenz  leicht schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 20/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,66

    8,66

62-63gr.       9,86  10,20
67-68gr.

   10,65

  10,81
Marktkommentar für KW 20/2022:


Es bleiben unsichere Zeiten. Von Normalität kann keine Rede sein! Prognosen sind nicht mehr möglich! Das Gebot bleibt: Vorsicht! Alles ist möglich…! Kurzfristig überwiegt die Hoffnung auf die bevorstehenden Feiertage…

Die Konsumlaune der Verbraucher könnte besser sein. Immer häufiger wird von einer Kaufzurückhaltung berichtet. Hiervon bleibt derzeit wohl kaum eine Branche verschont. Nur bei knappen Verfügbarkeiten und haltbaren Grundnahrungsmitteln, die sich zur Vorratsbildung eignen, scheint die Situation anders zu sein. Die Gesamtsituation wird so mach einen nachdenklich stimmen. Insbesondere die hochpreisigen Sortimentsbereiche schwächeln. Dazu gehören auch Freiland- und Bioeier. Die rasant gestiegenen Lebenshaltungskosten bleiben nicht ohne Wirkung. Lediglich die Preiseinstiegsstufe, Eier aus Bodenhaltung, läuft unter diesen besonderen Rahmenbedingungen auf Ladenstufe relativ normal. Ein bewussteres Einkaufsverhalten der Verbraucher scheint ausgeprägter denn je. Der klassische Markthandel wird schon seit langem vom günstigsten Ei dominiert.  Das alles kann bei dem enormen Kostendruck zu nachhaltigen Veränderungen führen. Und was passiert, wenn sich das Kaufverhalten wieder normalisieren wird? Laufen wir dann wieder jedem Ei hinterher? Manchmal ist das viel schneller der Fall als gedacht! Die Kosten- und Erlössituation ermuntert in dieser unsicheren Zeit wohl kaum jemanden neue Herden einzustallen. Entsprechend knapp sind bereits Eier in der Gewichtsklasse S zum Kochen und Schälen. Aber auch Eier in der Gewichtsklasse XL sind knapp verfügbar. Die Angebotsseite reagiert. Die Auswirkungen sind kaum abschätzbar. Und dann ist da noch die aviäre Influenza.  Ganz aktuell wurden weitere positive Befunde bei Hobbybeständen gemeldet. Das oberste Gebot bleibt: Vorsicht!  Eier werden weiterhin gebraucht. Die Nachfrage wird sicherlich wieder steigen.

Schönes Wochenende!        

Ihr DEU-Team

 
 


© 2012: DEU - Eiervertriebsgesellschaft mbH & Co.KG | Am Markt 3 - 49413 Dinklage | Telefon: 044 43 / 51 33 - 0 Telefax: 044 43 / 51 33 - 20