Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 21/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,75 (+0,02)
| 16,60 ( 0,00) | L
| 6,40 ( 0,00) | 7,00 (+0,10) | M
| 5,65 ( 0,00) | 5,75 (+0,15)
| S
| 5,20 ( 0,00) | 4,40 ( 0,00) | Tendenz
| 2,90
| 2,80 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 21/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,30 (+0,05) | 19,00 ( 0,00)
| L
| 7,13 (+0,13)
| 7,70 (+0,20)
| M
| 6,28 (+0,08) | 6,60 (+0,10) | S
| 6,15 (+0,10)
| 5,00 ( 0,00)
| Tendenz
| 3,00 | 3,00
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 21/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,78 ( 0,00)
| 2,90
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 21/21:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,87 (+0,02) | 3,00
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 21/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,80 (+0,05) | L
| 7,00 (+0,10)
| M
| 6,25 ( 0,00) | S
| 5,40 (+0,25)
| | Tendenz | etwas freundlicher
|
NOP 2.0-Notierung für KW 21/21 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 5,12 | 5,21 | 62-63gr.
| 6,10 | 6,72 | 67-68gr.
| 6,44 | 7,22
|
|
Marktkommentar für KW 21/2021:
Änderung des Tierschutzgesetzes im Bundestag
beschlossen! Somit wird es nach der noch ausstehenden Bundesratssitzung in
Deutschland verboten sein, Küken von Haushühnern der Art Gallus gallus ab dem
01.01.2022 zu töten. Es wird keine Ausnahmemöglichkeiten von einem
Tötungsverbot bei einer nachweislichen Vermarktung der Tiere als Futterküken, z.B.
für den Zoobedarf, geben. Damit nimmt Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle mit
kaum absehbaren Chancen und Risiken ein. Sicher ist lediglich, dass die
Umstellung ein Kraftakt für die gesamte Lieferkette bedeutet. Eine kostenintensive
Herkulesaufgabe, bei der es wie immer Gewinner und Verlierer geben wird. Die Geschlechterbestimmung
im Brutei sowie die Aufzucht der Junghähne verteuern Eier um mehr als 30%! Aufgrund
der steigenden Futterpreise bei der Junghahnaufzucht Tendenz steigend. Die gesamte
Branche muss auch ohne Aufzucht der Junghähne bereits die gestiegenen Futtermittelpreise
verkraften. Die Vorfinanzierungen nehmen deutlich zu. Das alles muss und wird
hoffentlich auch honoriert werden! Es wird in Deutschland und Europa vorerst
auch weiterhin Eier von Legehennen geben die ihren Ursprung in herkömmlicher Weise
haben. Ein sehr bedeutender Anteil der Eierproduktion wird auch in verarbeiteten
Lebensmitteln verwendet. Wie wird der Konsument reagieren, wenn auch deutlich
günstigere Eier für den klassischen Konsum zur Verfügung stehen? Nur eine europäische
Lösung kann das Aufkommen von unterschiedlichen Märkten eindämmen. Produzenten und
Vermarkter, die sich dieser Herkulesaufgabe stellen, dürfen wirtschaftlich
nicht das Nachsehen haben. Nun zum aktuellen Geschehen: Der Eierabsatz wird
sehr uneinheitlich beschrieben. Ganz in Abhängigkeit der individuellen
Kundenstruktur. Bioeier sind weiterhin äußerst knapp verfügbar. Ebenso auch
Eier in der Gewichtsklasse XL und S sowie L in der Schalenfarbe braun. Das Angebot
ist insgesamt betrachtet ausreichend, aber nicht drängend. Die Öffnungsschritte
der Gastronomie scheinen wieder mehr Bewegung in den Markt zu bringen. Sorge
bereitet weiterhin das Vogelgrippegeschehen. Der jüngst gemeldete Fall aus den
Niederlanden stimmt nachdenklich. Eigentlich kann es nur weiter aufwärts gehen…!
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!
Ihr DEU-Team
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