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Marktbericht KW 21/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 21/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   19,50 (  0,00) 

 20,00 (  0,00)

 11,40 (  0,00)  11,50 (  0,00)
M  10,30 (  0,00)   10,40 (  0,00)
   9,30 (+0,05)

   8,78 (+0,05)

Tendenz   3,10  3,00


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 21/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,00 (  0,00)   20,50  (  0,00)
L  11,28 ( -0,02)  11,70  (  0,00)
 10,43 ( -0,02)  10,63  ( -0,02)
   9,75 (  0,00)    9,00  (  0,00) 
Tendenz   3,30  3,20

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 21/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,30 ( -0,10)  3,40

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 21/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,40 ( -0,05)  3,10

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 21/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   19,70 (  0,00)
 11,05 (  0,00)

 10,00 (  0,00)

   8,60 (+0,10)
Tendenz  leicht schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 21/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,64

    8,64

62-63gr.       9,75  10,15
67-68gr.

   10,20

  10,77
Marktkommentar für KW 21/2022:

Uneinheitlich und unübersichtlich!

 

Die Bestellmengen werden bei frischen Schaleneiern überwiegend wieder als etwas lebhafter beschrieben. Ob dies lediglich auf die vorgezogenen Lieferungen aufgrund des Feiertages zurückzuführen ist, bleibt abzuwarten.  Das ist auf keinen Fall Grund zum Jubeln, aber zumindest ist etwas Licht am Horizont. Die bevorstehende Pfingstwoche macht Hoffnung und könnte noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die ursprünglichen Absatzplanungen werden für frische Schaleneier in Kleinverpackungen bei weitem nicht erreicht. Wen wunderts? Die Auswirkungen der Kriegshandlungen in der Ukraine sind auf allen Ebenen zu spüren. Die massiven Preissteigerungen ändern das Kaufverhalten der Konsumenten. Unbestritten ist wohl, dass Verbraucher bewusster einkaufen. Vielfach landet nur das nötigste und preiswerteste Produkt im Einkaufswagen. Insbesondere Eier aus Bio- und Freilandhaltung verlieren Absatzanteil. Das wird nicht ohne Folgen bleiben! Und dann ist da noch die sowieso sehr stark gestiegene Kostensituation in der gesamten Lieferkette. Die Angebotsseite reagiert. Umfangreiche Ausstallungen, vermehrtes Mausern der Legehennen, Verschiebungen der Einstallungen und die Entscheidung zu längeren Leerständen auf Produktionsebene werden sich irgendwann massiv auswirken. Eier in der Gewichtsklasse XL und weiße kleine Eier zum Kochen und Schälen sind schon jetzt kaum mehr auffindbar. Das könnten die ersten Anzeichen für das Erreichen der Talsohle sein. Andererseits stehen uns die Sommermonate erst noch bevor. Hier wird neben den Veränderungen auf Produktionsseite die kaum einschätzbare Produktenindustrie das Zünglein an der Waage sein. Alles ist möglich und Vorsicht bleibt das oberste Gebot!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

                                                Ihr DEU-Team

 
 


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