Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 22/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,75 ( 0,00)
| 16,63 (+0,03) | L
| 6,45 (+0,05) | 7,10 (+0,10) | M
| 5,73 (+0,08) | 5,93 (+0,18)
| S
| 5,25 (+0,05) | 4,43 (+0,03) | Tendenz
| 3,00
| 2,90 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 22/21: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,35 (+0,05) | 19,00 ( 0,00)
| L
| 7,20 (+0,07)
| 8,00 (+0,30)
| M
| 6,35 (+0,07) | 6,75 (+0,15) | S
| 6,25 (+0,10)
| 5,00 ( 0,00)
| Tendenz
| 3,00 | 2,90
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 22/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,78 ( 0,00)
| 3,10
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 22/21:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,88 (+0,01) | 3,00
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 22/21: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,80 ( 0,00) | L
| 7,00 ( 0,00)
| M
| 6,25 ( 0,00) | S
| 5,45 (+0,05)
| | Tendenz | freundlicher
|
NOP 2.0-Notierung für KW 22/21 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 5,21 | 5,27 | 62-63gr.
| 6,18 | 6,82 | 67-68gr.
| 6,50 | 7,33
|
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Marktkommentar für KW 22/2021:
Freundlicher! Wieder lebhafter, aber ebenso
unübersichtlich. Die Warenflüsse müssen sich erstmal wieder ordnen. Endlich
wieder mehr Freilandeier. Das wurde auch höchste Zeit. Der produktionsstarke
Landkreis Emsland hat nun ebenfalls, mit Ausnahme des aktuellen Beobachtungsgebietes
aufgrund der letzten Vogelgrippefälle, seit dem 01.06. die Stallpflicht aufgehoben.
Somit können fast alle deutschen Freilandbetriebe auch wieder Freilandeier produzieren.
Die Aufhebung der Stallpflicht in den Niederlanden wird aufgrund des letzten Vogelgrippefalls
in einer Putenhaltung wohl noch etwas auf sich warten lassen. Die Restriktionen
in dem betroffenen Gebiet mit einer sehr großen Anzahl von Geflügel bedeuten für
die Vermarkter und Produzenten im Sperr- und Beobachtungsgebiet enorme
Mehrbelastungen. Organisatorische Meisterleistungen sind hier zu vollbringen.
Hoffentlich handelt es sich nun um die letzten Ausläufer in Sachen Vogelgrippe.
Die wärmeren Temperaturen sind auf jedem Fall hilfreich. Berichten zufolge ist
das Vogelgrippegeschehen in Polen inzwischen ebenfalls etwas abgeklungen. Das
alles lässt hoffen. Nach der Pandemie ist nun aber auch immer vor der Pandemie.
Die Einhaltung der Biosicherheits-maßnahmen sollten unbedingt weiterhin
Anwendung finden. Auf Eier aus Bodenhaltung mit Wintergarten kann derzeit wohl
kaum verzichtet werden. Erst mit der Aufhebung der Stallpflicht in den
Niederlanden kann der Verbraucher wieder flächendeckend über ausreichend Eier
aus Freilandhaltung verfügen. Innerhalb der nächsten Wochen ist hier wieder mit
einer umfangreicheren Warenversorgung zu rechnen. Die Bestellmengen werden
insgesamt je nach individueller Kundenstruktur sehr unterschiedlich beschrieben.
Normale Bestellmengen im LEH. Knapp und nicht auffindbar bleiben Bioeier.
Lebhafter scheint der Markt durch die Öffnung der Gastronomie zu werden.
Insbesondere schwere Eier wie XL und L in der Schalenfarbe braun sind knapp
verfügbar. Die üblichen jahreszeitbedingten Ausstallungen sind auch bei Eiern
aus Kleingruppenhaltung deutlich zu spüren. Auf der Angebotsseite sind kaum Überhänge
vorhanden. Vieles deutet darauf hin, dass die Eierpreise weiter steigen werden.
Insbesondere die aktuellen Futtermittelpreise belasten die Produzenten enorm.
Es bleibt spannend…!
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende! Ihr
DEU-Team
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