Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 24/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 24/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,85 (  0,00) 

 16,70 ( -0,05)


   6,65 (+0,10)   7,30 (  0,00)
M
   5,90 (+0,05)    6,15 (+0,05)

   5,25 (  0,00)

   4,45 (  0,00)

Tendenz 
 2,90
 2,90


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 24/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,40 (  0,00)  19,00  (  0,00) 

   7,25 (  0,00)
   8,18  (+0,05)

   6,45 (+0,02)   6,80  (+0,02)

   6,25 (  0,00)
   5,03  ( -0,05) 
Tendenz 
 3,10 3,00


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 24/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,80 (  0,00) 
 3,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 24/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,87 ( -0,01) 3,20

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 24/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,80 (  0,00)

   7,15 (  0,00)

   6,25 (  0,00)


   5,60 (  0,00)
Tendenz   uneinheitlich     



NOP 2.0-Notierung für KW 24/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,21

  5,36

62-63gr. 
   6,19  6,88
67-68gr.

   6,52

  7,39
Marktkommentar für KW 24/2021:

Es bleibt vorerst uneinheitlich! Nun kommt der so lang ersehnte Sommer mit voller Kraft. Die erste Hitzewelle hat uns schon erreicht. Erschwerte Lebensbedingungen für unsere Tiere ist eine Folge. Die Leistungsfähigkeit lässt nach und der Trinkwasserbedarf steigt. Geringere Eigewichte, eine geringere Legeleistung sowie ein flüssigeres Eiweiß sind bei solchen Temperaturen nicht zu vermeiden. Zusätzlicher Stress ist von den Tieren bestmöglich fern zu halten. Und der Tierhalter? Der hat schon wieder Sorgenfalten auf der Stirn. Erst die große Ungewissheit im Zusammenhang mit dem Absatz in der Corona-Pandemie. Dann die Sorge, dass Vermarkter ggf. aufgrund von festgestellten Infektionen beim Personal in den Verarbeitungsbetrieben nicht bzw. nur eingeschränkt arbeiten können. Das zusätzliche Dauerthema Vogelgrippe war in den letzten Monaten ebenfalls nichts für schwache Nerven. Dann sind da noch die sprunghaft gestiegenen Produktionskosten, insbesondere die außergewöhnlich hohen Futtermittel-preise sowie die politischen Diskussionen rund um das Thema Tierhaltung mit immer mehr Auflagen und Dokumentationspflichten. Alles in allem eine unglaubliche Anspannung für unsere Tierhalter. Das alles stimmt so manch einen nachdenklich. Wir wünschen allen Tierhalten ein gutes Händchen bei der Vermeidung von Hitzestress in ihren wertvollen Tierbeständen und hoffen, dass der Optimismus nicht gänzlich verloren geht. Eine verrückte und anspruchsvolle Zeit! Nur die Hoffnung auf bessere Erlöse wird in Anbetracht der Kostensteigerungen dauerhaft nicht ausreichen. Der Eierabsatz wird weiterhin sehr unterschiedlich beschrieben. Gute Bestellmengen aus dem Gastrobereich, jedoch schwache Bestellmengen aus dem Einzelhandel. Sogar Bioeier können in den gewünschten Bedarfsmengen wieder geliefert werden. Alles, außer Eier in der Gewichtsklasse XL ist verfügbar. Knapp sind aktuell Eier aus deutscher Kleingruppenhaltung. Die Öffnung der Gastronomie hat zu einer Veränderung der Warenströme geführt. Bei Eiern aus Freilandhaltung ist das Angebot aktuell größer als die Nachfrage. Auch hier wird der Markt sich erstmal wieder finden müssen. Das Ende der Stallpflicht in den Niederlanden wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dann wird es in diesem Bereich erst richtig spannend. Aufgrund der Wetterlage unser gut gemeinter Rat: Keep selling! Schönes Wochenende!                

Ihr DEU-Team

 
 


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