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Marktbericht KW 26/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 26/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,50 (  0,00) 

 16,00 (  0,00) 


   7,40 (  0,00)   7,70 (  0,00)

   6,30 (  0,00)    6,60 (  0,00) 

   5,10 (+0,02)

   4,50 (  0,00)

Tendenz 
 2,60
 2,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 26/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 16,70 (  0,00)  18,50  (  0,00) 

   8,40 (  0,00)
   8,75  (+0,02)

   7,60 (  0,00)   7,80  (  0,00)

   6,45 (  0,00)
   5,35  (  0,00) 
Tendenz 
 2,80 2,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 26/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,78 (  0,00) 
 3,00


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 26/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,08 (  0,00)
 2,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 26/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,50 (  0,00)

   8,50 (  0,00)

   7,60 (+0,10)


   6,00 (  0,00) 
Tendenz   gut ausgeglichen  



NOP 2.0-Notierung für KW 26/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,75

  5,75

62-63gr. 
   7,14
  7,65
67-68gr.

   7,47

  8,13
Marktkommentar für KW 26/2020:

 

Gut ausgeglichen und kaum Veränderung! Die Bestellmengen werden regional als sehr uneinheitlich beschrieben. Weiterhin auf sehr gutem Niveau, aber vereinzelt auch als etwas schwächer. Insgesamt betrachtet kann die Eiernachfrage für die jetzige Jahreszeit als außerordentlich gut beschrieben werden. Von Normalität kann überhaupt keine Rede sein. Normalerweise würde es jetzt heißen: „Kirschen rot = Eier tot“. In diesem Jahr ist die Marktlage wieder einmal eine ganz andere. Die Corona Pandemie hinterlässt auch Spuren am Eiermarkt. Nur ganz andere als in anderen Branchen. Eier sind gefragter denn je. Der Konsument scheint erfreulicherweise mehr auf das Produkt Ei zurückzugreifen. Auch wenn wir uns wiederholen: ein Super-Food, wohlschmeckend und schnell in der Zubereitung und damit bieten sich Eier für den heimischen Verzehr ganz besonders an. In den ersten Bundesländern, darunter auch das einwohnerstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen, beginnen die Sommerferien. Die Reisebereitschaft wird sich wohl kaum auf Vorjahresniveau bewegen. Man muss kein Prophet sein um einzuschätzen zu können, dass in diesem Jahr mehr Urlauber zu Hause bleiben werden oder zumindest den Urlaub in Deutschland verbringen werden. Folglich werden auch in den Sommermonaten im Inland mehr Eier benötigt als in normalen Jahren. Insbesondere wird das deutlich bei der Absatzentwicklung von Eiern aus Bio- und Freilandhaltung. Kaufkräftige Konsumenten, die üblicherweise auch häufiger in der Gastronomie einkehren oder auf Reisen sind, bevorzugen anscheinend häufiger Eier aus Bio- und Freilandhaltung. Bei Eiern aus Bodenhaltung mit allen Zertifikaten stützen zu liefernde Aktionen den Markt. Eier finden unabhängig von der Haltungsform relativ problemlos einen Käufer. Überhaupt kein Angebotsdruck auf der Anbieterseite bei Eiern mit allen Zertifikaten. Aufgrund des geringen Angebotes und des enormen Preisunterschiedes zwischen KAT und NON-KAT Eiern können Industriebetriebe häufig auf Eier aus Süd- und Osteuropa zurückgreifen. Hier ist das Angebot aufgrund fehlender Urlauber wohl eher als etwas reichlicher zu beschreiben. Bemerkenswert ist dann aber auch, dass diese Eier ebenfalls relativ problemlos vom Markt aufgenommen werden. Der Eiermarkt bleibt auf jedem Fall spannend.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!             

Ihr DEU-Team

 



 
 


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