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Marktbericht KW 26/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 26/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,75 ( -0,10) 

 16,70 (  0,00)


   6,50 ( -0,15)   7,25 ( -0,05)
M
   5,75 ( -0,15)    6,00 ( -0,15)

   5,15 ( -0,10)

   4,35 ( -0,10)

Tendenz 
 3,60
 3,50


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 26/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,50 (  0,00)  19,00  (  0,00) 

   7,13 ( -0,12)
   8,08  ( -0,10)

   6,33 ( -0,12)   6,63  ( -0,12)

   6,23 ( -0,02)
   5,00  (  0,00) 
Tendenz 
 3,60 3,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 26/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,74 ( -0,04) 
 3,70


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 26/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,78 ( -0,06) 3,90

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 26/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,80 (  0,00)

   6,95 ( -0,10)

   6,15 ( -0,10)


   5,40 ( -0,05)
Tendenz   schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 26/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,14

  5,19

62-63gr. 
   6,09  6,73
67-68gr.

   6,42

  7,27
Marktkommentar für KW 26/2021:


Schwächer! Uneinheitliche Absätze führen zu Mengenverschiebungen. Nichts scheint mehr wirklich planbar zu sein. Der Eiermarkt bleibt vorerst wohl sehr unübersichtlich und kaum einschätzbar. Nach den jüngst veröffentlichten Berechnungen des potenziellen Legehennenbestands bis einschließlich September 2021 werden im Mittel des dritten Quartals diesen Jahres 9,5% weniger Legehennen in erster Legeperiode eingestallt sein als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Umgangssprachlich könnte diese Zahl auch als „ein Hammer“ bezeichnet werden. Bisher ist diese Zahl noch ohne Gewähr. Korrekturen könnten noch erfolgen. Zudem fehlen in dieser Zahl natürlich die sogenannten Mauserherden, also Legehennen in zweiter Legeperiode. Dennoch ein Trend ist erkennbar! Auch wenn die Zahl noch etwas angepasst werden sollte, könnte es sich in Summe um eine riesige Anzahl an Eiern handeln. Eigentlich sind geringere Bestände an Legehennen auch eine logische Schlussfolgerung der wohl größten Herausforderung unsere Branche im Zuge der Umstellung auf Geschlechterbestimmung im Ei bzw. der Junghahnaufzucht. Nicht zu vergessen ist hierbei natürlich auch die Futterpreisentwicklung der letzten Monate. Die Motivation Legehennen vorzeitig auszustallen ist natürlich größer denn je. Hinzu kommen natürlich insbesondere die aktuellen Marktpreise für die wohl niemand Eier produzieren kann! Das Ganze könnte zu gravierenden Veränderungen beitragen. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Eiermarkt wieder einmal für eine Überraschung gut ist. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Aktuell stehen dem Eiermarkt mehr als ausreichend Eier aus allen Haltungsformen zur Verfügung. Sogar Bioeier sind verfügbar. Bei Eiern aus Freilandhaltung war ein Mengenüberhang wohl am ehesten zu erwarten.  Es wird sicherlich noch etwas dauern bis hier das übliche Absatzniveau wieder erreicht wird. In weiteren niederländischen Regionen wurde die Stallpflicht aufgehoben, aber bisher noch nicht landesweit! Eier aus Kleingruppenhaltung stehen derzeit am wenigsten unter Druck. Es wird von guten Eierabsätzen im Gastrobereich berichtet. Und im Einzelhandel? Noch schleppend. Ein normaler sommerlicher Absatz ist für die kommenden Wochen aufgrund der niedrigeren Temperaturen wohl zu erwarten. Nur was ist am Eiermarkt schon normal? Schönes Wochenende!                  Ihr DEU-Team

 
 


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