Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 27/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 27/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,75 (  0,00) 

 16,60 ( -0,10)


   6,38 ( -0,12)   7,25 (  0,00)
M
   5,60 ( -0,15)    5,88 ( -0,12)

   5,00 ( -0,15)

   4,20 ( -0,15)

Tendenz 
 3,90
 3,80


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 27/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,45 ( -0,05)  19,00  (  0,00) 

   6,95 ( -0,18)
   8,00  ( -0,08)

   6,15 ( -0,18)   6,45  ( -0,18)

   6,00 ( -0,23)
   4,90  ( -0,10) 
Tendenz 
 3,90 3,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 27/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,72 ( -0,02) 
 4,20


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 27/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,75 ( -0,03) 4,10

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 27/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,80 (  0,00)

   6,85 ( -0,10)

   5,95 ( -0,20)


   5,30 ( -0,10)
Tendenz   schwächer  



NOP 2.0-Notierung für KW 27/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,98

  5,07

62-63gr. 
   5,94
  6,65
67-68gr.

   6,29

  7,22
Marktkommentar für KW 27/2021:

Ein klassischer Sommer? Es scheint ein Sommer zu werden, den wir eigentlich schon seit Jahren nicht mehr kennen! So wie es früher einmal war, oder schlimmer? Nichts scheint unmöglich! Nur wer kann das schon wirklich prognostizieren? Der Ferienstart im einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen führt sicherlich zu regionalen Absatzverschiebungen im klassischen Konsum. Die pandemiebedingte Absatzverlagerung zurück in den Großverbraucher-bereich bzw. in die Gastronomie ist natürlich auch eine wesentliche Veränderung, die zu Absatz-verschiebungen führt. Alles in Allem scheint beim Verbraucher der Verzehr von frischen Schaleneiern sommerbedingt nicht sehr ausgeprägt zu sein. Eine alte Eierweisheit besagt: „Kirschen rot, Eier tot“.  Die Interessen beim Verbraucher werden sich durch die wiedererlangten Freiheiten ebenfalls geändert haben. Endlich wieder in den Urlaub fahren. Vielfach sicherlich im eigenen Land. Üblicherweise werden überwiegend jedoch nur Bedarfsmengen bei frischen Eiern abgerufen. Die Restvermarktung obliegt dem Lieferanten. Ein haltbarer Zustand? Der Zeitpunkt kann für die Eierwirtschaft unpassender nicht sein! Hohe Futterpreise und schlechte Erlöse. Und dann muss da noch die wohl größte und sehr kostenintensive Umstellung auf die sogenannten OKT-Eier bewerkstelligt werden. Die wohl größte Herausforderung seit Jahren. Das alles wird nicht ohne Folgen bleiben. Es wird zum Beispiel vermehrt von vorzeitigen Ausstallungen berichtet. Schlachtereien arbeiten auf Hochtouren und neue Herden werden derzeit nur im relativ geringen Umfang eingestallt und die Backsaison wird in wenigen Monaten beginnen. Das lässt wiederum hoffen! Positiv festzustellen ist, dass auch in den Niederlanden die Stallpflicht inzwischen landesweit aufgehoben wurde. Die Sorge, dass der Erreger weiterhin im Umlauf ist, bleibt. Der jüngst medial gemeldete Vogelgrippefall in Dänemark stimmt zumindest nachdenklich. Zünglein an der Waage ist zunächst die Eiproduktenindustrie. Die Aufnahmefähigkeit sowie die Aufnahmebereitschaft ist das große Fragezeichen. Bei aktueller Preissituation sicherlich die Gelegenheit Eipulver herzustellen. Die Nachfrage für Eiweiß ist hoch. Nur wohin mit dem Eigelb? Die weitere pandemische Entwicklung ist ebenfalls kaum vorhersehbar. Es bleibt spannend. Schönes Wochenende!                         


Ihr DEU-Team