Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 27/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 27/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   19,73 (+0,03) 

 20,25 (+0,02)

 11,28 ( -0,12)  11,60 ( -0,10)
M  10,05 ( -0,30)   10,05 ( -0,50)
   9,13 ( -0,27)

   8,60 ( -0,20)

Tendenz   3,30  3,30


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 27/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,20 (+0,05)   20,80  (+0,05)
L  11,30 ( -0,10)  11,90  (  0,00)
 10,25 ( -0,25)  10,48  ( -0,12)
   9,90 (  0,00)    9,00  (  0,00) 
Tendenz   3,20  3,10

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 27/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,32 (+0,02)  3,10

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 27/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,49 (+0,01)  3,00

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 27/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   19,85 (+0,05)
 11,05 (  0,00)

 10,05 (  0,00)

   8,85 (+0,10)
Tendenz  uneinheitlich



NOP 2.0-Notierung für KW 27/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,79

    8,79

62-63gr.       9,86  10,38
67-68gr.

   10,31

  11,03
Marktkommentar für KW 27/2022:

Sommerlich schleppend bei frischen Schaleneiern im Konsumbereich! Eigentlich eine ganz normale Erscheinung zum Beginn der Sommerferien. Nur was ist in dieser besonderen Zeit schon normal? Von Planungssicherheit und Normalität kann auch im Eibereich keine Rede sein. Bisherige „Eier-Weisheiten“ zur Einschätzung des weiteren Marktverlaufes sind kaum noch anwendbar. Die weitere Entwicklung ist von sehr vielen nicht beeinflussbaren und unvorhersehbaren Rahmenbedingungen abhängig. Somit bleibt Vorsicht das oberste Gebot! Sofern die dritte Krisenstufe im Notfallplan Gas ausgerufen werden sollte, könnte es erst richtig aufregend werden. Es bleibt lediglich zu hoffen, dass die Energieversorgung irgendwie sicherzustellen ist. Auch Lebensmittelproduzenten, die eihaltige Speisen herstellen, zeigen sich besorgt. Welcher Betrieb letztendlich die Zugehörigkeit zur kritischen Infrastruktur erlangt scheint noch unklar zu sein. Alles Notwendige zur Aufrechterhaltung der Lieferketten im Lebensmittelbereich wird hoffentlich weiter gewährleistet werden können. Dazu gehört natürlich auch die betriebliche Versorgung der Tierhalter, die tagtäglich für die Produktion von frischen Lebensmitteln sorgen. Eine mangelnde Energieversorgung wird zu fatalen Folgen führen. Die Energiepreisentwicklung bereitet ohnehin schon vielen Betrieben große Sorgen. Zusätzlich bleibt durch die Dürre, insbesondere in Südeuropa, eine große Unsicherheit bei der Rohstoffversorgung einzelner Rohstoffkomponenten. Es bleibt eine unsichere Zeit. Trotz schleppender Nachfrage im Konsum bleibt ein wirklicher Angebotsdruck derzeit aus. Insbesondere schwere Eier in der Schalenfarbe braun bleiben knapp. Alles andere ist käuflich zu erwerben und falls hier und da doch mal etwas übrig ist, zeigt sich die Eiproduktenindustrie grundsätzlich kaufinteressiert. Das haben wir auch schon ganz anders erlebt und lässt hoffen….


Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

                                                Ihr DEU-Team  

 
 


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