Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 28/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 28/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,75 (  0,00) 

 16,60 (  0,00)


   6,30 ( -0,08)   7,20 ( -0,05)
M
   5,50 ( -0,10)    5,90 (+0,02)

   5,00 (  0,00)

   4,20 (  0,00)

Tendenz 
 3,80
 3,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 28/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,43 ( -0,02)  19,00  (  0,00) 

   6,75 ( -0,20)
   7,90  ( -0,10)

   6,00 ( -0,15)   6,33  ( -0,12)

   5,73 ( -0,27)
   4,73  ( -0,17) 
Tendenz 
 3,90 3,90


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 28/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,68 ( -0,04
 3,90


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 28/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,73 ( -0,02) 4,00

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 28/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,75 ( -0,05)

   6,70 ( -0,15)

   5,75 ( -0,20)


   5,25 ( -0,05)
Tendenz   schwach  



NOP 2.0-Notierung für KW 28/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,89

  4,91

62-63gr. 
   5,86
  6,59
67-68gr.

   6,20

  7,19
Marktkommentar für KW 28/2021:


Was für eine verrückte Zeit!? Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiterhin deutlich zu spüren. Störungen der Wirtschaftskreisläufe und Lieferketten gehören inzwischen vielfach zum Tagesgeschäft. Bei vielen Produkten wird von Lieferengpässen berichtet. Benötigte Einzelkomponenten bzw. erforderliche Rohstoffe sind knapp oder fehlen zur Aufrecht-erhaltung der geplanten Produktionsmengen. Für viele Produkte haben sich die Beschaffungszeiten deutlich verlängert. Die Gründe hierfür sind natürlich sehr produktspezifisch und sehr vielseitig. Die Märkte spielen verrückt und sind unübersichtlicher denn je! Das alles hat natürlich auch Folgen für den Eiermarkt. Die Marktteilnehmer der Eierwirtschaft sind sicherlich vieles gewohnt und der Eiermarkt war schon immer wieder für eine Überraschung gut. Die derzeitige Situation als normalen Sommer zu bezeichnen, den wir schon sehr lange nicht mehr kannten, ist wohl zu einfach. Alles hängt doch immer wieder irgendwie zusammen. Natürlich haben in einigen Bundesländern die Ferien begonnen. Mit jahreszeitbedingt schwächeren Absätzen hat wohl jeder gerechnet. In dieser Form konnte das wohl niemand wirklich erahnen. Das Konsumverhalten hat sich zumindest kurzfristig geändert. Der Außer-Haus-Verzehr hat verständlicherweise wieder mehr Fahrt aufgenommen. Der Eierverzehr in den eigenen vier Wänden ist umso schwächer. Die Folge: mehr als ausreichend Eier aus allen Haltungsformen sind verfügbar. Knapp sind lediglich braune Schaleneier in der Gewichtsklasse XL. Es ist die Zeit der Eiproduktenindustrie, die über mehr als ausreichend Rohstoff verfügen kann. Aber auch hier sind Kapazitäten irgendwann ausgereizt und weiterverarbeitende Betriebe benötigen natürlich auch andere Rohstoffe wie z.B. Verpackungsmaterialien. Insgesamt ist alles sehr unübersichtlich. Und die Urlaubszeit führt dann auch noch zu Kapazitäts-engpässen im Personal- und Transportwesen. Alles wird teurer! Und das so wichtige und hochwertige Grundnahrungsmittel Ei? Das alles stimmt sehr nachdenklich und wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Angebotsseite wird reagieren und ein sogenannter Boomerang-Effekt könnte sich schneller einstellen als so manch einer denkt. Und dann ist doch noch die Hochwasserkatastrophe mit noch viel größeren Sorgen für die Betroffenen! Eine wirklich verrückte Zeit. Es kommen auch wieder bessere Zeiten… Ihr DEU-Team