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Marktbericht KW 30/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 30/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,23 ( -0,17) 

 15,80 ( -0,20) 


   6,53 ( -0,35)   6,80 ( -0,40)

   5,55 ( -0,25)    5,75 ( -0,33) 

   4,50 ( -0,20)

   4,00 ( -0,23)

Tendenz 
 4,20
 4,10


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 30/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 16,50 ( -0,10)  18,30  ( -0,08) 

   7,50 ( -0,30)
   7,75  ( -0,35)

   6,75 ( -0,25)   6,90  ( -0,25)

   5,50 ( -0,30)
   4,70  ( -0,30) 
Tendenz 
 3,50 3,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 30/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,70 ( -0,03) 
 3,90


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 30/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,92 ( -0,06)
 3,70

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 30/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,40 ( -0,05)

   7,65 ( -0,20)

   6,80 ( -0,20)


   5,40 ( -0,30) 
Tendenz   schwächer                 



NOP 2.0-Notierung für KW 30/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,07

  5,10

62-63gr. 
   6,54
  7,00
67-68gr.

   6,83

  7,52
Marktkommentar für KW 30/2020:

 

Schwächer! Alles ist wieder in ausreichenden Mengen verfügbar. Keep selling! In der kommenden Woche wird ganz Deutschland in den Sommerferien sein. Jahreszeitbedingt tendiert der Eiermarkt schwächer. Diese Situation ist alles andere als ungewöhnlich. Dennoch: frische Eier werden vom Konsumenten deutlich besser nachgefragt als in den Vergleichs-wochen der Vorjahre. Im Vergleich zu den Wochen der letzten Monate jedoch deutlich abgeschwächt. Jetzt scheint sich doch noch der Sommer auf den Eierabsatz auszuwirken. Viele Betriebe haben sich in den vergangenen Monaten recht schnell auf die gestiegene Nachfrage eingestellt. Inzwischen ist eine Entspannung feststellbar, aber es läuft immer noch auf besserem Niveau als in üblichen Sommermonaten. Urlauber scheinen mehr im Inland zu verbleiben. Insbesondere Eier aus Freiland- und Biohaltung werden weiterhin umfangreich geordert. Das haben wir in den Sommermonaten insbesondere bei diesen Haltungsformen auch schon ganz anders erlebt. Etwas Sorge bereitet die Nachfrage der Eiproduktenindustrie. Normalerweise werden die Sommermonate zum Bestandsaufbau für das Weihnachtsgeschäft genutzt. Bisher hält sich die Nachfrage hier noch in Grenzen. Liegt das an der aktuellen Preissituation? Die Preise sind für die Sommerzeit nämlich immer noch auf außergewöhnlich gutem Niveau. Oder fehlt es hier einfach noch an Normalität bei der Auftragslage aus der Gastronomie? Es ist wie immer: der Weg bergauf dauert immer länger als bergab. Oder wartet die Produktenindustrie noch auf günstigere Preise? Eier werden umfangreicher angeboten. Warum dann nicht warten wird sich so manch einer denken? Die Talsohle scheint derzeit noch nicht erreicht. Es wird aber wohl niemandem gelingen ausschließlich auf dem günstigsten Punkt ausreichend vorzusorgen. Schon bald kehren die Urlauber aus dem einwohnerstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen wieder vermehrt zurück. Dann müssen die Kühlschränke wieder aufgefüllt werden. Der Markt könnte sich somit sehr schnell wieder ändern. Sicher ist wohl das weiterhin vermehrt im häuslichen Bereich Eier verzehrt werden. Das Ende der Betriebsferien einiger Verarbeiter rückt auch schon wieder näher. Die Vorbereitungen für die Backsaison und das Weihnachtsgebäck laufen bereits. Es bleibt spannend! Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                                             Ihr DEU-Team

 


 
 


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