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Marktbericht KW 30/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 30/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   19,75 (  0,00) 

 20,25 (  0,00)

 10,95 (  0,00)  11,40 (  0,00)
M    9,60 ( -0,10)     9,50 ( -0,10)
   9,00 (  0,00)

   8,15 ( -0,15)

Tendenz   3,40  3,40


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 30/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,20 (+0,02)
 20,80  (  0,00)
L  11,00 (  0,00)  11,70  (  0,00)
   9,60 ( -0,15)    9,95  ( -0,05)
   9,40 ( -0,23)    8,50  ( -0,15) 
Tendenz   3,50  3,50

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 30/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,30 (  0,00)  3,60

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 30/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,42 (  -0,03)  3,40

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 30/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   19,85 (  0,00)
 11,05 (  0,00)

   9,85 ( -0,05)

   8,75 (  0,00)
Tendenz  etwas schwächer



NOP 2.0-Notierung für KW 30/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,45

    8,45

62-63gr.       9,54  10,02
67-68gr.

   10,04

  10,70
Marktkommentar für KW 30/2022:

 

Es bleibt bei maximaler Unsicherheit und minimaler Vorhersehbarkeit und was macht der Eiermarkt? Sommerlich etwas schwächer, aber für die schwächste Absatzzeit eines jeden Jahres eigentlich ein außergewöhnlich hohes Niveau. Wenn da nur nicht die hohen Kostensteigerungen wären! Seit Beginn der Ukraine-Krise bewegen sich die Futterpreise auf einem absoluten Höchststand. Die Märkte sind nervös. Mal geben die Märkte etwas nach und dann geht es plötzlich doch wieder aufwärts. Vorhersagen sind kaum mehr möglich. Auch mediale Berichterstattungen beeinflussen den Markt in die eine oder andere Richtung und niemand kann prognostizieren was morgen passiert. Und dann sind da natürlich die unglaublich hohen Energiepreise. Wird es noch teurer? Das alles hat auch enorme Auswirkungen auf den Eiermarkt. In der gesamten Lieferkette ist kaum mehr etwas planbar. Alle Zahnräder müssen ineinandergreifen! Das scheint immer schwieriger zu werden. Beginnend mit den Verpackungen, dem Personal und der Technik bis hin zur Logistik. Immer wieder neue Baustellen in dieser absolut außergewöhnlichen und anspruchsvollen Zeit. Der „Hamster im Hamsterrad“ muss immer in Bewegung bleiben, damit die Lieferkette und die Versorgungssicherheit der Konsumenten weiter aufrecht erhalten bleibt. Ob das für die bevorstehenden Monate weiterhin überhaupt möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Eigentlich sollte niemand darüber nachdenken müssen, ob es ausreichend Verpackungen geben wird. Inzwischen scheint aber alles bisher Unvorstellbare möglich zu sein. Und dann ist da noch die aviäre Influenza mitten im Sommer. Schon wieder wurden weitere positive Befunde vermeldet. Das lässt für die bevorstehende Herbst- und Winterzeit nichts Gutes erahnen. Der Vogelzug wird erst noch einsetzen. Bestmögliche Vorbereitung und die Einhaltung der Biosicherheitsmaßen sind unverzichtbar. Uns allen wird noch eine sehr aufregende Zeit bevorstehen.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr DEU-Team

 
 


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