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Marktbericht KW 32/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 32/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,53 ( -0,02) 

 16,50 (  0,00)


   6,18 (  0,00)   7,15 (  0,00)
M
   5,28 (  0,00)    5,63 ( -0,02)

   4,90 (  0,00)

   4,05 (  0,00)

Tendenz 
 3,50
 3,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 32/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,40 (  0,00)  19,00  (  0,00) 

   6,60 (  0,00)
   7,80  (  0,00)

   5,80 (+0,02)   6,10  (  0,00)

   5,40 ( -0,13)
   4,50  (  0,00) 
Tendenz 
 3,90 3,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 32/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,65 (  0,00)
 3,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 32/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,72 (  0,00) 3,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 32/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,65 (  0,00)

   6,60 (  0,00)

   5,60 (  0,00)


   5,10 (  0,00)
Tendenz   schwach  



NOP 2.0-Notierung für KW 32/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,71

  4,71

62-63gr. 
   5,70
  6,42
67-68gr.

   6,05

  7,06
Marktkommentar für KW 32/2021:


Unverändert sommerlich schwach! Die Talsohle scheint erreicht. Katastrophale Eierpreise in diesem Sommer. Die Eierwirtschaft wird sich an den Sommer 2021 ungerne zurück erinnern! Pandemisch eine schwere Zeit und nicht ohne Folgen für die Eierwirtschaft. Erst die Stallpflicht aufgrund der Vogelgrippe mit erheblichen Erlöseinbußen und jetzt noch ein richtiges Sommerloch. Und das Ganze bei sehr stark gestiegenen Kosten. Insbesondere die Futterkosten verlangen Produzenten so einiges ab. Die zu stemmende Kapitalbelastung ist aufgrund der Umstellung auf OKT-Eier und der damit notwendigen Vorfinanzierungen sowieso schon enorm.

 

„Schlimmer geht‘s nimmer!“

 

Sogar die Halter von Legehennen in Mobilställen haben in diesem Sommer erhebliche Absatzschwierigkeiten. So manches Mal scheint eine Eierspende lukrativer zu sein als eine kleinere Eierpartie zur Eiproduktenindustrie zu fahren. Sofern hierfür überhaupt ein Käufer gefunden wird, sind hier die Fahrtkosten oftmals deutlich höher als der Erlös! Unglaublich, aber wahr und bisher in dieser Vermarktungsschiene kaum bekannt. Herdenplanungen werden nach diesen Erfahrungen zukünftig sicherlich anders aussehen! Das Ganze beschreibt das ferienbedingte Konsumverhalten eigentlich am Besten. Die Eierwirtschaft hofft auf schleunige Besserung. Ob das Ferienende im einwohnerstärksten Bundesland einen nachhaltigen Impuls geben wird bleibt abzuwarten. Dieser Sommer ist irgendwie unberechenbar. Konsumenten bevorzugen aktuell die Nahrungsaufnahme in der Gastronomie. Hier scheint es vielfach noch großen Nachholbedarf zu geben. Verhältnismäßig gut nachgefragt werden Eier aus Kleingruppenhaltung sowie insbesondere schwere Eier in der Schalenfarbe braun. Normalerweise wäre am Montag Stoppelmarkt, der aus pandemischen Gründen leider ausfällt. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass wenige Wochen nach dem Stoppelmarkt der Markt normalerweise deutlich besser wird! Nur was ist am Eiermarkt schon normal? Zunächst bleibt lediglich die Hoffnung auf bessere Zeiten…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                

Ihr DEU-Team