Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 33/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 33/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,08 (+0,13) 

 20,80 (+0,30)

 11,15 (+0,12)  12,25 (+0,50)
M    9,60 (  0,00)     9,75 (+0,10)
   9,00 (  0,00)

   8,20 (+0,05)

Tendenz   3,40  2,80


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 33/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,40 (+0,10)
 21,50  (+0,50)
L  11,20 (+0,10)  12,45  (+0,30)
   9,60 (  0,00)  10,15  (+0,07)
   9,30 (  0,00)    8,55  (+0,05) 
Tendenz   3,40  3,20

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 33/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,32 (+0,02)  2,90

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 33/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,45 (+0,02)  2,90

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 33/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   20,20 (+0,20)
 11,40 (+0,20)

   9,95 (+0,10)

   8,75 (+0,05)
Tendenz  freundlich  



NOP 2.0-Notierung für KW 33/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,40

    8,40

62-63gr.       9,52  10,13
67-68gr.

   10,06

  10,92
Marktkommentar für KW 33/2022:

 

Das marktbeherrschende Thema ist aktuell die aviäre Influenza. Leider wurden erneut weitere positive Befunde mit dem Geflügelpest-Subtyp H5N1 bekannt. Und das mitten im Sommer! Das lässt für den bevorstehenden Herbst und Winter nichts Gutes erahnen. Die Sorge ist groß! Für die betroffenen Tierhalter das wohl schlimmste Ereignis! Tierbestände werden zur Vermeidung einer Ausbreitung geräumt und Restriktionsmaßnahmen werden behördlicherseits auch für die umliegenden Betriebe in der Schutz- und Überwachungszone festgelegt. Viele absolut notwendige Maßnahmen, damit eine Ausbreitung vermieden wird. Vorsicht ist hier das Gebot der Stunde. Es handelt sich um eine alternativlose Vorgehensweise. Die wertvollen Tierbestände müssen bestmöglich geschützt werden. Den Schutz der Tierbestände gibt es jedoch nicht zum Nulltarif. Eine weitere Belastung für Produzenten und Vermarkter. Die ohnehin schon stark gestiegenen Produktions- und Vermarktungskosten werden damit nochmals negativ beeinflusst. Damit die zu liefernden Bedarfsmengen erfüllt werden, muss unter Umständen Ersatzware beschafft werden. Alles unter den Vorzeichen, dass weniger Legehennen in Produktion sind und die absatzstärkste Jahreszeit erst noch beginnt. Das aviäre Influenza-Geschehen wird uns sicherlich noch lange beschäftigen. Die bestmögliche Einhaltung der Biosicherheits-maßnahmen ist unabdingbar. Der Eiermarkt tendiert grundsätzlich freundlicher! Aufgrund der unterschiedlichen Ferienzeiten werden die Eierabsätze regional unterschiedlich beschrieben. Es werden aber immer mehr Urlauber zurückkehren als starten. Somit ist davon auszugehen, dass die Eierabsätze in den kommenden Wochen wieder deutlich anziehen werden. Einige Sortimentsbereiche sind schon jetzt überhaupt nicht mehr auffindbar. Braune Eier in der Gewichtsklasse L und XL sind absolute Mangelware. Uns werden noch sehr aufregende Zeiten bevorstehen….

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr DEU-Team

 
 


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