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Marktbericht KW 36/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 36/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   20,75 (+0,25) 

 21,70 (+0,40)

 12,00 (+0,22)  13,25 (+0,25)
M  10,25 (+0,25)   10,60 (+0,35)
   9,30 (+0,20)

   8,75 (+0,25)

Tendenz   1,70  1,60


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 36/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   21,00 (+0,30)
 22,50  (+0,50)
L  12,23 (+0,50)  13,80  (+0,50)
 10,75 (+0,47)  10,90  (+0,30)
   9,50 (+0,10)    8,80  (+0,15) 
Tendenz   2,30  2,00

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 36/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,63 (+0,08)  2,30

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 36/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   1,75 (+0,12)  2,30

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 36/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   20,80 (+0,20)
 12,60 (+0,60)

 10,75 (+0,30)

   9,15 (+0,15)
Tendenz  freundlich  



NOP 2.0-Notierung für KW 36/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.       8,86

    8,86

62-63gr.     10,63  10,83
67-68gr.

   11,48

  11,78
Marktkommentar für KW 36/2022:

 

Freundlicher! Kaum Angebot und eine kaufinteressierte Eiproduktenindustrie. Das lässt die Eierpreise weiter in die Höhe schnellen! Bei Konsumeiern wird die Nachfrage zudem ebenfalls als lebhafter beschrieben. Insbesondere Eier aus Bodenhaltung werden in der Preiseinstiegsstufe stärker nachgefragt. Die schwindende Kaufkraft und geringere Kaufbereitschaft der Konsumenten bleiben nicht ohne Folgen. Höherpreisige Sortimentsbereiche haben es immer schwerer. Ein bewussteres Einkaufen der Konsumenten führt zu einer Absatzverlagerung zur Haltungsform Bodenhaltung. Insbesondere Eier aus Biohaltung haben es besonders schwer. In den vergangenen Jahren waren Bioeier oftmals nicht ausreichend verfügbar. Der Ukraine-Konflikt hat auch den Eiermarkt sozusagen „auf den Kopf“ gestellt. Die Produktionsseite hatte sich auf einen weiterhin wachsenden Markt für Bioeier eingestellt. Neue Ställe wurden nach den geltenden ÖKO-Richtlinien gebaut. Und nun? Nun wird der eine oder andere seinen Stall auf die Haltungsform Freiland oder Bodenhaltung umstellen müssen. Das ist für viele Betriebe eine kalkulatorische Katastrophe! Eier aus Freilandhaltung bleiben von der Absatzverlagerung zur Bodenhaltung ebenfalls nicht verschont. Für diese Haltungsform ist natürlich auch die weitere Entwicklung der aviären Influenza maßgeblich. Es werden weiterhin immer neue positive Befunde gemeldet. Und der Vogelzug steht uns erst noch bevor. Absolute Vorsicht und eine bestmögliche Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen bleiben erforderlich. Niemand kann derzeit die weitere Entwicklung wirklich vorhersagen. Es bleibt alles möglich! Sicher ist nur, dass Eier als wohl preiswertestes Grundnahrungsmittel weiterhin gebraucht werden. Ein Szenario bei Eiern für die Produktenindustrie könnte sein: wir brauchen Eier, Haltungsform egal, Hauptsache Eier. Auch solch ein Szenario sollte unter den besonderen Rahmenbedingungen dieser besonderen Zeit nicht ausgeschlossen werden.  Der Eiermarkt bleibt spannend! 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!    

Ihr DEU-Team

 
 


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