Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 40/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
22,08 (+0,29) |
22,53 (+0,13)
|
| L |
14,10 (+0,47) |
14,70 (+0,35) |
| M |
12,50 (+0,52) |
12,75 (+0,50) |
| S |
10,30 (+0,30) |
9,80 (+0,30)
|
| Tendenz |
1,70 |
1,60 | Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 40/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
22,50 (+0,25)
| 23,35 (+0,25) |
| L |
14,80 (+0,75) |
15,75 (+0,50) |
| M |
13,30 (+0,70) |
13,50 (+0,67) |
| S |
11,00 (+0,70) |
10,00 (+0,37) |
| Tendenz |
1,70 |
1,70 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 40/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz
|
| 58gr. + |
2,05 (+0,14) |
1,60 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 40/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz |
| 58gr. + |
2,18 (+0,12) |
1,50 |
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 40/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
| XL |
21,80 (+0,30) |
| L |
14,30 (+0,70) |
| M |
13,00 (+0,50)
|
| S |
10,50 (+0,50) |
| Tendenz |
steigend
|
NOP 2.0-Notierung für KW 40/22 für Ware aus Bodenhaltung
| Ei-Gewicht |
weiß |
braun |
| 52-53gr. |
10,85
|
10,85
|
| 62-63gr. |
13,11 | 13,11 |
| 67-68gr. |
14,16 | 14,16 |
|
Marktkommentar für KW 40/2022:
Ein neues Allzeithoch ist erreicht! Was für eine verrückte Zeit? Bei diesen
Eierpreisen wird sich so manch Einer sicherlich die Augen reiben. Das hat es
bei Eiern in dieser Geschwindigkeit bisher wohl noch nicht gegeben. Der Eiermarkt
war schon immer für eine Überraschung gut, aber auch die sogenannten Branchen-Dinos
haben das bisher in dieser Form noch nicht erlebt. Es ist wohl für alle
Branchenteilnehmer eine ganz neue Erfahrung und eine sehr große Herausforderung,
die irgendwie zu meistern ist. Der eine oder andere Marktteilnehmer hat wahrscheinlich
geahnt, dass der Eierbranche ein „heißer Herbst“ bevorsteht. Doch in diesem
Ausmaß hat das wohl niemand für möglich gehalten. Mit Grundlage der vorhandenen
Statistik, basierend aus den Schlupfzahlen der Küken, hatte sich bereits ein
Trend für eine geringere Eierproduktion in der europäischen Union abgezeichnet.
Neben der kaum einschätzbaren Auswirkung der verstärkten Mausertätigkeiten ist
und bleibt die größte Unbekannte die Nachfrage. Bei frischen Konsumeiern müssen
überwiegend Bedarfs-mengen geliefert werden, die bei den aktuellen Rahmenbedingungen
für niemanden wirklich einschätzbar sind. Die gute Nachfrage in der letzten
Woche war feiertagsbedingt erklärbar. Für die aktuelle Woche hatte wohl jeder
wieder mit einer Abschwächung gerechnet. Doch weit gefehlt! Eier werden
weiterhin auf hohem Niveau geordert. Kaum waren die Eier da und schon waren sie
wieder weg. Insbesondere Eier aus Boden- und Freilandhaltung gingen weg wie „warme
Semmel“! Nur Eier aus Biohaltung haben es aufgrund der geringeren Kaufkraft
weiterhin schwer. Für die Produktenindustrie bleibt derzeit kaum etwas übrig. Wer
Eier braucht muss sich bemühen und sehr tief in die Tasche greifen, sofern
überhaupt etwas zu finden ist. Eine Versorgungssicherheit mit Eiern ist keine
Selbstverständlichkeit mehr. Eine grundlegende Änderung ist kurz und
mittelfristig nicht zu erwarten. Eine
ganz neue Erfahrung für die gesamte Lieferkette mit unvorhersehbaren Folgen wird
wahrscheinlicher. Und dann ist da noch die aviäre Influenza. Es werden laufend neue
positive Befunde gemeldet. Vorsorglich wurde zum Schutz der Bestände in den
Niederlanden bereits eine landesweite Stallpflicht eingeführt. Eine saisonal
übliche Herbstbelebung wird irgendwie zu stemmen sein.
Wir wünschen Ihnen ein
schönes Wochenende und starke Nerven!
Ihr
DEU-Team
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