Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 42/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 42/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,68 (+0,30) 

 22,90 (+0,17)

 14,80 (+0,32)  15,30 (+0,30)
M  13,45 (+0,45)   13,65 (+0,40)
 10,88 (+0,25)

 10,40 (+0,32)

Tendenz   1,90  1,90


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 42/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,80 (+0,10)
 23,68  (+0,08)
L  15,70 (+0,45)  16,48  (+0,35)
 14,70 (+0,70)  14,55  (+0,50)
 11,70 (+0,30)  10,95  (+0,45) 
Tendenz   1,80  1,70

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 42/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,20 (+0,10)  1,50

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 42/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,35 (+0,10)  1,40

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 42/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   22,70 (+0,40)
 15,40 (+0,60)

 14,40 (+0,70)

 11,30 (+0,30)
Tendenz  fest



NOP 2.0-Notierung für KW 42/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     11,94

  11,94

62-63gr.     14,44  14,44
67-68gr.

   15,59

  15,59
Marktkommentar für KW 42/2022:

 

Die Lage am Eiermarkt spitzt sich weiter zu! Eine Versorgungssicherheit mit frischen Eiern ist bei Weitem keine Selbstverständlichkeit mehr. Der eine oder andere Marktteilnehmer wird sich in den kommenden Wochen wohl noch stärker um frische Hühnereier bemühen müssen. Nur woher nehmen, wenn nicht stehlen? Sehr vieles läuft in festen Bahnen. Freie Eierpartien sind inzwischen schon eine Rarität. Für vereinzelte Partien werden horrende Summen aufgerufen. Irgendwo findet sich dennoch immer ein Käufer. Solange das so bleibt, wird sich die Situation sicherlich nicht entspannen. Ein massiver Eierengpass wird immer wahrscheinlicher. Das hat es bei dem Grundnahrungsmittel „Ei“ bisher in dieser Form wohl noch nicht gegeben. Bisher waren Eier immer irgendwo auffindbar und für gutes Geld zu erwerben. Eine absolut ungewohnte Situation!  Eine Änderung scheint in absehbarer Zukunft nicht in Sichtweite zu sein. Es wird wohl für eine längere Zeit ein Verkäufermarkt bleiben. Damit wird sich der eine oder andere Marktteilnehmer erstmal arrangieren müssen. Gute und faire Geschäftspraktiken werden sich, insbesondere in dieser besonderen Zeit, auszahlen! Die aviäre Influenza treibt allen Marktteilnehmern die Sorgenfalten auf die Stirn. Es werden immer wieder neue positive Befunde gemeldet. Das in dieser angespannten Lage die betroffenen Herden keine Eier mehr legen ist schon schlimm. Nur von den Folgen der vorsorglichen und unabdingbaren Restriktions-maßnahmen in den betroffenen Gebieten wird kaum berichtet. Die gesamte Wertschöpfungskette gerät hierbei in Mitleidenschaft und das kostet sehr viel Geld! Verbringungs- und Einstallverbote vom Brutei, der Aufzucht, der Legehenne, dem Hühnerei bis hin zum Hühnertrockenkot bleiben nicht ohne Folgen! Ursprüngliche Planungen sind dahin. Dennoch sollen Bedarfsmengen zu den vereinbarten Konditionen geliefert werden. Wie soll das funktionieren? Die Solidarität in der gesamten Lieferkette ist gefragter denn je. Und was macht die Produktenindustrie? Auch hier werden insbesondere aufgrund dieser besonderen Umstände Eier gebraucht. Die anstehenden Feiertage sowie das zu erwartende jahreszeitbedingte Aktionsgeschäft(?) wird sicherlich noch zu einer weiteren Nachfragebelebung führen.

Wir wünschen Ihnen starke Nerven, viel Kraft und ein gutes Händchen für die uns bevorstehende heißeste Jahreszeit für Eier!

Schönes Wochenende!       

Ihr DEU-Team

 
 


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