Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 43/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 43/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,75 (+0,07) 

 22,95 (+0,05)

 15,00 (+0,20)  15,45 (+0,15)
M  13,75 (+0,30)   13,85 (+0,20)
 11,10 (+0,22)

 10,60 (+0,20)

Tendenz   2,00  1,90


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 43/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,90 (+0,10)
 23,73  (+0,05)
L  16,00 (+0,30)  16,73  (+0,25)
 15,00 (+0,30)  14,88  (+0,33)
 12,00 (+0,30)  11,20  (+0,25) 
Tendenz   1,80  1,80

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 43/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,25 (+0,05)  1,90

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 43/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,40 (+0,05)  1,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 43/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   22,90 (+0,20)
 15,75 (+0,35)

 14,75 (+0,35)

 11,50 (+0,20)
Tendenz  steigend



NOP 2.0-Notierung für KW 43/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     12,35

  12,35

62-63gr.     14,84  14,84
67-68gr.

   16,02

  16,02
Marktkommentar für KW 43/2022:

 

Die Rufe nach einer Eierpreisbremse werden lauter! Die Sorgen der Vermarkter werden immer größer und sind sehr unterschiedlich! Vieles ist abhängig von der individuellen Kundenstruktur und des eigenen Versorgungsgrades mit Eigenproduktion und Kontraktbetrieben. Vieles läuft in festen Bahnen. Freie Eierpartien mit allen erforderlichen Segnungen (KAT/VLOG/OKT usw.) sind eine Rarität. Der bevorstehende regionale Feiertag hat erwartungsgemäß zu einer Nachfragebelebung auf Ladenstufe geführt. Die gewünschten und zu liefernden Bedarfsmengen von Konsumeiern aus Boden- und Freilandhaltung konnten Berichten zufolge nicht vollumfänglich geliefert werden. Die übliche Folge ist natürlich, dass die gewünschten Bestellmengen nochmals deutlich zunehmen, damit die Mindermengen der Vortage wieder ausgeglichen werden und der Mindestbestand auf Großhandelsstufe wieder erreicht wird. Nur woher diese Eier mit allen Segnungen nehmen, wenn nicht stehlen? Auf dem Spotmarkt werden diese Eier kaum angeboten. Fast jeder braucht die vorhandenen Eier selbst, um seine Verpflichtungen bestmöglich erfüllen zu können. Anders sieht es da inzwischen im klassischen Markthandel aus. Hier wird auch von rückläufigen Bestellmengen berichtet. Wen wunderts? Diese Eier werden oftmals auf Wochenpreisbasis verkauft und sind inzwischen teurer als im Markt um die Ecke. Somit scheinen sich die Absatzwege zu verschieben. Ob das nachhaltig so sein wird, bleibt vorerst abzuwarten. Die daraus resultierenden Folgen sind aktuell noch nicht wirklich einschätzbar. Hochpreisige Sortimentsbereiche wie z.B. Eier in der Gewichtsklasse XL und L für den klassischen Markthandel leiden. Im Vordergrund steht in erster Linie vielfach der Preis. Das führt dann zu einem veränderten Kaufverhalten. Die Produktenindustrie ist grundsätzlich weiterhin kaufinteressiert. Ob die geforderten Preise für einzelne Partien dauerhaft auch tatsächlich gehandelt werden, bleibt abzuwarten. Einheitlich ist die Sorge in Bezug auf die weiterhin vorhandene aviäre Influenza und der damit verbundenen Begleitumstände, die nicht nur in Europa deutlich zu spüren sind. Auch die USA hat unglaublich hohe Verluste aufgrund der aviären Influenza und entsprechend hohe Preise. Grundsätzlich scheint derzeit alles möglich zu sein…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende sowie einen schönen Feiertag!                         

Ihr DEU-Team

 
 


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