Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 44/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 44/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,50 (  0,00) 

 16,40 (+0,10) 


   6,60 (  0,00)   7,05 ( -0,05)
M
   5,30 (+0,03)    5,43 ( -0,10)

   3,90 (  0,00)

   3,38 ( -0,07)

Tendenz 
 4,40
 4,10


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 44/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,00 (  0,00)  18,85  (  0,00) 

   7,10 (  0,00)
   7,75  (  0,00)

   6,00 ( -0,20)   6,40  ( -0,02)

   4,93 (  0,00)
   4,25  (  0,00) 
Tendenz 
 4,10 4,00


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 44/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,62 ( -0,03) 
 4,80


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 44/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,74 ( -0,02) 4,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 44/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,55 (  0,00)

   7,10 (  0,00)

   6,00 (  0,00)


   4,60 (  0,00) 
Tendenz   schleppend                 



NOP 2.0-Notierung für KW 44/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,44

  4,47

62-63gr. 
   5,91  6,38
67-68gr.

   6,29

  7,06
Marktkommentar für KW 44/2020:

 

Lockdown - Lockdown light! Was für eine Zeit? Das beherrschende Thema bleibt die Pandemiebekämpfung sowie deren Auswirkung. Auch der Eiermarkt muss sich erst einmal wieder ganz neu sortieren. Gegessen wird immer - Eier werden immer gebraucht. Eine Absatzverlagerung zu frischen Schaleneiern ist zu erwarten. Werden jetzt auch „Hamsterkäufer light“ zuschlagen und ihre Vorräte aufstocken? Davon müssen wir ausgehen. Der Handel wird sich auf Mehrbedarf einstellen und ebenfalls die Bestände aufstocken. Auch haltbare Fertigprodukte wie z.B. Nudeln usw. werden hiervon erneut betroffen sein. Die Marktverschiebungen werden auch auf dem Eiermarkt deutliche Spuren hinterlassen. Das veränderte Verbraucherverhalten, die Schließung der Gastronomiebetriebe sowie der Verzicht auf Reisen wird dazu führen, dass sich so manch einer die Augen reiben wird, wenn die Wunschmengen für Eier aus Freiland- und Biohaltung durchgegeben werden. Nur woher nehmen, wenn nicht stehlen? Ausverkauft! Eier aus diesen beiden Haltungsformen sind auf dem freien Markt nicht verfügbar. Es können lediglich die üblichen geplanten Bedarfsmengen ausgeliefert werden. Hierfür sollte in dieser besonderen Zeit in der gesamten Lieferkette bis zum Verbraucher Verständnis aufgebracht werden. Engpässe wird es beim Produkt Ei nicht geben! Nur die gewohnte Haltungsform wird hier und da nicht immer zur Verfügung stehen. Der Verbraucher wird jedoch immer die Möglichkeit haben auf Eier aus Bodenhaltung auszuweichen. Lediglich der Verpackungsnachschub könnte zu Engpässen führen. Die gesamte Lieferkette könnte durch Alternativverpackungen sicherlich zu einer Entspannung beitragen. Die größte betriebliche Herausforderung ist derzeit bei allen Betrieben Infektionsketten zu vermeiden und die betrieblichen Arbeitsabläufe sicherzustellen. Die arbeitenden Hände werden in der gesamten Lieferkette gebraucht. Nur wer wird diesen gesamten Mehraufwand jemals bezahlen? Steigende Futterkosten und schwache Verarbeitungspreise werden zu vermehrten Ausstallungen führen. Und dann ist da noch der erste Vogelgrippefall in den Niederlanden bei Nutzgeflügel. So manch einer wird denken ein Unglück kommt selten allein. Wir könnten sehr schnell von einem Extrem ins andere schlittern.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!                          Ihr DEU-Team

                              

 

 
 


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