Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 44/2021



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 44/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,00 (+0,05) 

 18,40 (  0,00)


   7,95 (+0,10)   9,30 (  0,00)
M
   7,20 (+0,20)    7,30 (+0,10)

   5,50 (  0,00)

   5,00 (  0,00)

Tendenz 
 2,30
 2,60


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 44/21:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 18,00 (  0,00)  19,75  (  0,00)
 
   8,18 (+0,08)
   9,70  (  0,00)

   7,40 (+0,05)   7,75  (+0,05)

   6,10 (  0,00)
   5,30  (  0,00) 
Tendenz 
 2,50 2,70


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 44/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,93 (+0,01)
 2,70


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 44/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 1,00 (  0,00) 2,80

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 44/21:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 18,40 (  0,00)

   8,00 (+0,05)

   6,90 (  0,00)


   5,50 (  0,00)
Tendenz   ausgeglichen 



NOP 2.0-Notierung für KW 44/21 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   5,47

  5,48

62-63gr. 
   6,79
  7,57
67-68gr.

   7,19

  8,33
Marktkommentar für KW 44/2021:

Unglaublich, aber wahr! Das werden derzeit wohl die meisten Marktteilnehmer denken. Von Normalität kann jedenfalls keine Rede sein! Fast täglich werden neue Hiobsbotschaften aus irgendeiner Richtung verkündet. Auch wenn die handelnden Personen in der Eierwirtschaft vieles gewohnt sind und grundsätzlich in dieser Branche ein sehr „dickes Fell“ brauchen, hat es eine derartige Situation bisher noch nicht gegeben. Eine Baustelle jagt die andere! Selbst die sogenannten „Branchen-Dinos“ können unter Anwendung jahrzehntelanger Erfahrung in dieser besonderen Zeit wohl kaum noch eine stichhaltige Einschätzung für das weitere Marktgeschehen abgeben. Eine bisher nicht bekannte Preisrallye auf der Kostenseite scheint unaufhaltsam zu sein. Insbesondere die Futter-, Verpackungs-, Energie- und Logistikkosten erreichen bisher unbekannte Dimensionen. Wo soll das noch hinführen? Und das Ganze in Zeiten der wohl bisher größten Herausforderung unsere Branche im Zuge der Umstellung auf OKT-Eier! Allein für diese Umstellung ist ein unheimlich großer Kapitalbedarf und ein sehr langer Atem bis zum Kapitalrückfluss erforderlich. Und der Eierabsatz? Eine normal übliche Herbstbelebung ist bisher ausgeblieben. Ähnliches wurde auch aus anderen Warengruppen berichtet. Wird das so bleiben? Für das Produkt Ei eigentlich kaum vorstellbar. Die Backsaison und damit die absatzstärkste Jahreszeit steht uns noch bevor. Dann kommt es wahrscheinlich mit voller Wucht. Auf einmal werden dann unglaublich viele Eier benötigt. Das alles muss dann aber auch in dieser so besonderen Zeit zu bewältigen sein. Die zu liefernden Aktionsmengen in den kommenden Wochen werden hoffentlich zu einer deutlichen und anhaltenden Absatzbelebung beitragen. Aufgrund der sehr stark gestiegenen Kosten und der schwachen Marktlage der letzten Monate sind höhere Eierpreise zwingend erforderlich. Fast täglich werden neue AI-Influenza-Fälle in Europa gemeldet. Neben der landesweiten Stallpflicht in den Niederlanden haben auch weitere Kreise in Deutschland die Stallpflicht in Überwachungszonen angeordnet. Schützen Sie Ihre Bestände durch Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen. Und dann sind da noch die stark gestiegenen Corona-Inzidenzen. Ein weiterer Winter mit zwei Pandemien? Einfach unglaublich…!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund! 

Ihr DEU-Team