Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 44/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
22,75 ( 0,00) |
22,95 ( 0,00)
|
| L |
15,00 ( 0,00) |
15,45 ( 0,00) |
| M |
13,88 (+0,13) |
13,80 ( -0,05) |
| S |
11,10 ( 0,00) |
10,60 ( 0,00)
|
| Tendenz |
2,50 |
2,40 | Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 44/22:
| Gew.Kl. |
weiß |
braun |
| XL |
22,90 ( 0,00)
| 23,75 (+0,02) |
| L |
16,00 ( 0,00) |
16,75 (+0,02) |
| M |
15,00 ( 0,00) |
14,85 ( -0,03) |
| S |
12,00 ( 0,00) |
11,20 ( 0,00) |
| Tendenz |
2,10 |
2,10 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 44/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz
|
| 58gr. + |
2,25 ( 0,00) |
1,90 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)
KW 44/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
Tendenz |
| 58gr. + |
2,40 ( 0,00) |
1,90 |
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 44/22:
| Gew.Kl. |
weiß / braun |
| XL |
22,90 ( 0,00) |
| L |
16,00 (+0,25) |
| M |
14,90 (+0,15)
|
| S |
11,60 (+0,10) |
| Tendenz |
fest und steigend
|
NOP 2.0-Notierung für KW 44/22 für Ware aus Bodenhaltung
| Ei-Gewicht |
weiß |
braun |
| 52-53gr. |
12,54 | 12,54
|
| 62-63gr. |
14,95 | 14,95 | | 67-68gr. |
16,14 | 16,14 |
|
Marktkommentar für KW 44/2022:
Kommt jetzt nach der Gas- und Strompreisbremse auch die Eierpreisbremse?
Dem Eiermarkt und vielen Betrieben würde es langfristig helfen…!
Die Eierpreise haben inzwischen ein astronomisches Niveau erreicht. Das
kann und wird nicht lange gut gehen. Die Frustration der Käufer, die auf
Wochenpreisbasis Eier kaufen bzw. kaufen müssen, wird immer größer. Insbesondere
für den sogenannten klassischen Markthandel bleibt das Ganze nicht ohne Folgen.
Die Eierpreise für Partien, die von Großhändlern frei Haus beim Verbraucher bzw.
in der Gastronomie angeliefert werden, werden inzwischen lediglich aus Preisgründen
zum Teil nicht mehr abgenommen. Wen wunderts, wenn die Preise im Markt um die Ecke
günstiger sind als bei einem Großhändler. Die Schmerzgrenze scheint inzwischen
überschritten. Die tatsächlichen Folgen kann aktuell wohl kaum jemand einschätzen.
Einerseits ist es natürlich wichtig, dass das Produkt Ei bezahlbar bleibt. Andererseits
müssen Eiererzeuger und Vermarkter natürlich auch dauerhaft zumindest
kostendeckend Eier produzieren und vermarkten können. Das war in den letzten
Jahren vielfach leider nicht der Fall, so dass zum Ausgleich auch mal eine
Hochpreisphase gebraucht wird. In dieser extremen Form ist das auf jeden Fall keine
gesunde Entwicklung! Jeder Marktteilnehmer versucht diese Situation bestmöglich
zu meistern. Vielfach müssen jedoch Bedarfsmengen zu fest definierten Preisen
geliefert werden. Wie soll das bei einer hohen Nachfrage und einem kaum
vorhandenen Eierangebot mit allen erforderlichen Segnungen über einen längeren
Zeitraum funktionieren? In der Folge können gewünschte Bedarfsmengen nicht mehr
vollumfänglich ausgeliefert werden. Eine bisher kaum bekannte Situation und für
den Einen oder Anderen eine ganz neue Erfahrung. Die Versorgungssicherheit scheint
inzwischen gefährdeter denn je. Es werden laufend neue positive Befunde der
aviären Influenza gemeldet. Eine Besserung scheint nicht in Sichtweite, so dass
wohl alle Marktteilnehmer mit großer Sorge in die Zukunft blicken. Zudem
benötigt die Produktenindustrie auch noch Eier für den laufenden Bedarf und die
absatzstärkste Jahreszeit steht uns erst noch bevor. Das Ganze erfordert viel Verständnis
und Solidarität in der gesamten Lieferkette!
Wir wünschen Ihnen starke Nerven sowie ein schönes Wochenende!
Ihr DEU-Team
|