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Marktbericht KW 45/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 45/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,50 (  0,00) 

 16,40 (  0,00) 


   6,50 ( -0,10)   6,88 ( -0,17)
M
   5,20 ( -0,10)    5,30 ( -0,13)

   3,83 ( -0,07)

   3,30 ( -0,08)

Tendenz 
 4,60
 4,50


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 45/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,00 (  0,00)  18,85  (  0,00) 

   7,00 ( -0,10)
   7,70  ( -0,05)

   5,85 ( -0,15)   6,25  ( -0,15)

   4,75 ( -0,18)
   4,15  ( -0,10) 
Tendenz 
 4,30 4,00


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 45/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,61 ( -0,01) 
 4,90


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 45/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,73 ( -0,01) 4,50

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 45/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,55 (  0,00)

   7,10 (  0,00)

   5,95 ( -0,05)


   4,50 ( -0,10) 
Tendenz   schleppend                 



NOP 2.0-Notierung für KW 45/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,38

  4,46

62-63gr. 
   5,86  6,38
67-68gr.

   6,25

  7,07
Marktkommentar für KW 45/2020:

 

Abwartend! Insgesamt betrachtet ist der Eiermarkt aber ebenso als uneinheitlich zu beschreiben! Der verkündete Lockdown – Light und der Vollzug zum Wochenstart hat nach Bekanntgabe vielfach mit sofortiger Wirkung zu einer Vollbremsung geführt. Restaurants, Hotels usw. sind seit Wochenbeginn geschlossen. Die Folgen spüren nicht nur die Betreiber, die für die Ausfälle entschädigt werden sollen. Weniger im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung steht, dass auch Zulieferer, Produktionsbetriebe, Zwischenhändler und Dienstleister von diesen Maßnahmen betroffen sind. Das führt zu Produktionsausfällen, Kurzarbeit und einem Warenstau bei den Zulieferbetrieben. Auch hier entstehen erhebliche Kostenbelastungen für die Unternehmen, die den Gastronomiebereich direkt oder indirekt bedienen. Ohne zuverlässige Zulieferbetriebe sind Gastronomiebetriebe auch nicht dauerhaft überlebensfähig. Diese Bereiche sollten in der Gesamtbetrachtung ebenfalls stärker Berücksichtigung erfahren! Die Auswirkungen der Corona – Pandemie hält die Eierbranche weiterhin in Atem. Die bestmöglichste Vermeidung von Infektionsketten in den Betrieben der gesamten Lieferkette bedeuten erheblichen Mehraufwendungen! Bei steigenden Fallzahlen ist da vorerst wohl mit keiner gravierenden Veränderung zu rechnen. Ein Unglück kommt selten allein. Es mehren sich die bestätigten hochpathogenen Vogelgrippefälle bei Wildvögeln in Deutschland und den Niederlanden. Inzwischen mussten in unserem Nachbarland erste Legehennen-Bestände geräumt werden. In Deutschland ist die erste Hobbyhaltung betroffen. Das Ganze beschreibt die Ungewissheit zum weiteren Marktverlauf. Die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bestände sind enorm wichtig! Knapp und teuer sind weiter Eier aus Freiland- und Biohaltung. Die Bestellmengen sind in diesen beiden Haltungsformen aufgrund des veränderten Verbraucherverhaltens nicht zu erfüllen. Eier aus Boden- und Kleingruppenhaltung sind mehr als ausreichend vorhanden. Normalerweise befinden wir uns in der absatzstärksten Jahreszeit. Der Konsument fängt die derzeit fehlende Eiermenge aus dem Gastronomiebereich aktuell noch nicht auf. Eier werden auch weithin gebraucht. Es ist zu erwarten, dass die Absatzmengen deutlich steigen werden. Manchmal schneller als gedacht.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!    

    Ihr DEU-Team

                              

 

 
 


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