Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 46/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,40 ( -0,10)
| 16,30 ( -0,10) | L
| 6,50 ( 0,00) | 6,80 ( -0,08) | M
| 5,10 ( -0,10) | 5,20 ( -0,10)
| S
| 3,78 ( -0,05) | 3,25 ( -0,05) | Tendenz
| 4,60
| 4,60 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 46/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,00 ( 0,00) | 18,85 ( 0,00)
| L
| 6,93 ( -0,07)
| 7,70 ( 0,00)
| M
| 5,80 ( -0,05) | 6,15 ( -0,10) | S
| 4,65 ( -0,10)
| 4,05 ( -0,10)
| Tendenz
| 4,20 | 4,00 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 46/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,61 ( 0,00)
| 4,70
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 46/20:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,73 ( 0,00) | 4,50
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 46/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,50 ( -0,05) | L
| 7,05 ( -0,05)
| M
| 5,85 ( -0,10) | S
| 4,40 ( -0,10)
| | Tendenz | schwach
|
NOP 2.0-Notierung für KW 46/20 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 4,34 | 4,42 | 62-63gr.
| 5,82 | 6,34 | 67-68gr.
| 6,20 | 7,04
|
|
Marktkommentar für KW 46/2020:
Ein ungewöhnlicher Start der fünften Jahreszeit,
sicherlich ein schleppender Saisonstart am Martinstag, ein uneinheitliches
Vorgehen bei der Stallpflicht, leider keine schwach pathogenen
Untersuchungsergebnisse, knappe Futterkomponenten und hoffentlich bald wieder
freundlichere Aussichten! Positive Schlagzeilen sind Mangelware – Eier nicht!
Dennoch lassen wir uns die Laune nicht vermiesen. Erst geht es abwärts und auf
einmal geht es dann doch wieder aufwärts. Und oftmals viel schneller als
erwartet…! Ungewöhnlich, schleppend, uneinheitlich, schwach, knapp und freundlich!
Mit allen diesen Formulierungen kann der Markt derzeit beschrieben werden. In
dieser gravierenden Form absolut ungewöhnlich, aber ebenso wahr! Die Corona –
Pandemie und deren Auswirkungen sind auch auf dem Eiermarkt deutlich zu spüren.
Ein verändertes Verbraucherverhalten verändert die Warenströme. Der Markt wird
sich den Herausforderungen stellen und sich voraussichtlich relativ schnell auf
die veränderten Gegebenheiten einstellen. Bei Eiern aus Kleingruppen- und
Bodenhaltung wird das relativ zügig möglich sein. Vorzeitige Ausstallungen und
das Mausern von Herdenbeständen werden vermehrt vorgenommen. Bekanntlich ist abbauen
leichter und schneller durchzuführen als aufbauen. Herdenbestände bei Freiland-
und Bio der aktuellen Nachfrage anzupassen ist unmöglich. Warum auch - wird
sich so manch einer denken? Der Impfstoff zur Pandemie – Bekämpfung ist erfreulicherweise
in Sichtweite. Das Verbraucher-verhalten könnte sich im Laufe der Zeit, insbesondere
auch im Hinblick auf die Spätfolgen, wieder sehr schnell verändern. Die Boden-
und die Kleingruppen-haltung könnten davon wieder deutlich profitieren. Die
Bestände bei den Verarbeitern werden irgendwann auch wieder aufgebraucht sein.
Zumindest besteht der Eindruck, dass nach der Vollbremsung wieder etwas Bewegung
im Markt kommt. Sorge bereitet die Influenza. Die medialen Berichterstattungen als
Geflügelpest sind sicherlich nicht absatzfördernd. Bei vielen Marktteilnehmern
werden Erinnerungen an die bereits durchlebten Vogelgrippewellen wach. Aus
diesen Zeiten wurden aber auch vielen Lehren gezogen. Es wird vermehrt von Anfragen
aus Drittländern berichtet. Und starke Absatzwochen stehen uns erst noch bevor…!
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende! Ihr
DEU-Team
|