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Marktbericht KW 47/2022



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!

KW 47/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,75 (  0,00) 

 22,95 (  0,00)

 15,00 (  0,00)  15,45 (  0,00)
M  13,85 (  0,00)   13,80 (  0,00)
 11,10 (  0,00)

 10,60 (  0,00)

Tendenz   2,60  2,70


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)(Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)                                                

KW 47/22:

Gew.Kl.  weiß  braun 
XL   22,90 (  0,00)
 23,75  (  0,00)
L  16,00 (  0,00)  16,65  ( -0,05)
 15,00 (  0,00)  14,85  (  0,00)
 12,00 (  0,00)  11,20  (  0,00) 
Tendenz   2,50  2,40

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 47/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,25 (  0,00)  2,20

 

Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) (Die Aufschläge für OKT sind nicht berücksichtigt!)

KW 47/22:

Gew.Kl.  weiß / braun   Tendenz 
58gr. +   2,40 (  0,00)  2,10

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 47/22:

Gew.Kl.  weiß / braun
XL   22,90 (  0,00)
 15,90 (  0,00)

 14,85 (  0,00)

 11,65 (  0,00)
Tendenz  fest



NOP 2.0-Notierung für KW 47/22 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht weiß  braun 
52-53gr.     12,56

  12,56

62-63gr.     14,71  14,89
67-68gr.

   15,89

  15,89
Marktkommentar für KW 47/2022:
 

Weiterhin fest! Was für eine verrückte Zeit? Selbst die sogenannten „Branchen-Dinos“ haben den Eiermarkt in dieser Form sicherlich noch nicht erlebt! Die Eierpreise verbleiben nun schon seit Wochen auf einem konstanten Allzeithoch. Ein günstigeres Preisniveau ist nicht in Sichtweite. Eine ganz neue Erfahrung für alle Marktteilnehmer! Die aktuelle mediale Berichterstattung: „Britische Supermärkte rationieren Verkauf von Eiern. Pubs nehmen Eierspeisen von Ihrer Karte“ lässt aufhorchen. Andere Länder könnten folgen und auch für Deutschland wird ein solches oder ähnliches Szenario immer wahrscheinlicher! Mit dem bevorstehenden 1. Advent hat die stärkste Absatzzeit des Jahres begonnen. Entsprechend hoch sind die Bestellmengen auf allen Handelsstufen. Gewünschte Liefermengen können schon jetzt vielfach nicht mehr vollumfänglich ausgeliefert werden. Insbesondere Eier aus Boden- und Freilandhaltung mit allen erforderlichen Zusatzausstattungen wie KAT/VLOG/OKT sind auf dem freien Markt kaum zu haben und selbst für Geld und gute Worte kaum zu erwerben! Das hat es in dieser dauerhaften und drastischen Form bisher noch nicht gegeben. Die Ukraine-Krise und die damit verbundenen Unsicherheiten sowie die allgemeinen wirtschaftlichen Folgen sind auch auf dem Eiermarkt deutlich zu spüren. Und dann ist da natürlich noch die aviäre Influenza. Es werden fortlaufend neue positive Befunde gemeldet. In der Folge nimmt der Bestand an Legehennen und damit natürlich auch die produzierte Eiermenge bei hoher Nachfrage weiter ab. Das kann natürlich nicht funktionieren und erfordert bisher kaum gekannte Maßnahmen. Auskömmliche und der Kosten- und Risikosituation angepasste Preise werden in der gesamten Wertschöpfungskette dringend benötigt.  Ohne die Solidarität bis hin zum Konsumenten ist davon auszugehen, dass längerfristig für den laufenden Bedarf zu wenig Eier zur Verfügung stehen.  Und dann ist da natürlich noch die Produktenindustrie, die Eier für den laufenden Bedarf benötigt und inzwischen kaum noch auf Vorräte zugreifen kann. Uns werden noch spannende und aufregende Monate bevorstehen. Starke Nerven bleiben weiterhin gefragt!

 

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und einen schönen 1. Advent!               

                                                               Ihr DEU-Team

               

 
 


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