Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 49/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,40 ( 0,00)
| 16,30 ( 0,00) | L
| 6,50 ( 0,00) | 6,70 ( -0,03) | M
| 5,00 ( 0,00) | 5,15 ( 0,00)
| S
| 3,75 ( 0,00) | 3,23 ( 0,00) | Tendenz
| 3,90
| 3,80 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 49/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,00 ( 0,00) | 18,85 ( 0,00)
| L
| 6,90 ( 0,00)
| 7,65 ( 0,00)
| M
| 5,75 ( -0,03) | 6,15 ( 0,00) | S
| 4,65 ( 0,00)
| 4,09 (+0,01)
| Tendenz
| 4,00 | 3,60 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 49/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,63 ( 0,00)
| 4,50
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 49/20:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,73 ( 0,00) | 4,30
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 49/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,50 ( 0,00) | L
| 6,90 ( 0,00)
| M
| 5,70 ( 0,00) | S
| 4,35 ( 0,00)
| | Tendenz | schwach
|
NOP 2.0-Notierung für KW 49/20 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 4,36 | 4,44 | 62-63gr.
| 5,83 | 6,37 | 67-68gr.
| 6,22 | 7,09
|
|
Marktkommentar für KW 49/2020:
Uneinheitlich, unübersichtlich und kaum
planbar! So stark schwankende Bestellmengen hat es bei Konsumeiern in der
Adventszeit bisher wohl kaum gegeben. Mit Beginn der Backsaison im November
steigen üblicherweise die Bestellmengen bis zur Vorweihnachtswoche relativ
stetig und gut planbar an. In diesem Jahr ist wieder einmal alles anders. Eier
aus Freiland- und Biohaltung werden in exorbitanten Größenordnungen bestellt.
Die gewünschten Bedarfsmengen sind wohl von kaum jemandem erfüllbar. Mit dem
veränderten Verbraucherverhalten durch die Pandemie konnte niemand kalkulieren.
Es bleibt oft lediglich für Verständnis beim Kunden zu werben. Der Verbraucher
hat immer die Möglichkeit auf Eier aus Bodenhaltung auszuweichen. Eier dürfen und
werden zum Weihnachtsfest nicht fehlen! Bei Eiern aus Bodenhaltung fehlt aktuell
noch der richtige Schwung. Die fehlenden und normalerweise üblichen Absatzmengen
bei Eiern aus Bodenhaltung aus dem Gastronomiesektor werden vorsichtig formuliert
nicht durch eine bessere Nachfrage im Konsum kompensiert. Ein weiterer nicht
unerheblicher Punkt wird vermutlich eine geringere Backaktivität der
Konsumenten sein. Weniger soziale Kontakte und private Treffen fördern jedenfalls
nicht die Backaktivität. Das klassische Frühstücksei und die Pfanne Rührei dürfen
an so einem langen Weihnachtswochenende natürlich nicht fehlen. So dürften die
Kühlschränke noch umfangreich aufgefüllt werden. Neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie
hält die Vogelgrippe die gesamte Branche in Atem. Die jüngst gemeldeten Vorfälle sollten
ausreichend Anlass zu einer flächendeckenderen Stallpflicht sein. Auch hier
sollte der Schutz des Lebens, insbesondere in Pandemiezeiten, im Vordergrund
stehen. Und dann sind da noch die vermehrten Demonstrationen der heimischen
Landwirte. Niemand kann dauerhaft unter Entstehungskosten produzieren, auch
nicht die Eiererzeuger! Steigende Futterkosten und Export-beschränkungen
beschleunigen dann noch zusätzlich den politisch doch eigentlich nicht gewollten
Strukturwandel. Existenzängste und Nöte könnten zum nächsten Dringlichkeitsgipfel
führen. Nur Ablenkung oder nachhaltige Verbesserungen für die Erzeuger? Die
Zeit wird es zeigen…!
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, einen schönen 2.
Advent und bleiben Sie gesund! Ihr DEU-Team
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