Marktbericht-Archiv

Marktbericht KW 50/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 50/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,40 (  0,00) 

 16,30 (  0,00) 


   6,50 (  0,00)   6,70 (  0,00)
M
   5,00 (  0,00)    5,15 (  0,00)

   3,75 (  0,00)

   3,25 (+0,02)

Tendenz 
 3,70
 3,60


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 50/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,00 (  0,00)  18,85  (  0,00) 

   6,90 (  0,00)
   7,65  (  0,00)

   5,75 (  0,00)   6,15  (  0,00)

   4,68 (+0,03)
   4,10  (+0,01) 
Tendenz 
 3,70 3,60


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 50/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,64 (+0,01) 
 4,50


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 50/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,73 (  0,00) 4,30

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 50/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,50 (  0,00)

   6,90 (  0,00)

   5,70 (  0,00)


   4,35 (  0,00) 
Tendenz   uneinheitlich                



NOP 2.0-Notierung für KW 50/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,37

  4,45

62-63gr. 
   5,83  6,37
67-68gr.

   6,22

  7,09
Marktkommentar für KW 50/2020:

 

Uneinheitlich mit freundlicheren Tendenzen! Wenn nicht jetzt wann dann? Bisher konnte die Lage am Eiermarkt noch als „die Ruhe vor dem Sturm“ beschrieben werden. Das scheint sich gerade zu ändern. Das wurde auch Zeit! Es kommt wieder mehr Bewegung in den Eiermarkt. Irgendwann mussten die Bestellmengen bei Konsumware deutlich steigen. Im aktuellen Wochenverlauf wurden die Bestellmengen noch als stark schwankend und sehr uneinheitlich beschrieben. Für die nächste Woche wird dann doch wieder mit deutlich höheren Bestellmengen und einer Marktbelebung gerechnet.  Die MHD-Daten werden bis 2021 reichen! Die Bioeier nicht! Am Tagesende vor Weihnachten wird es dann wohl doch wieder heißen: „alle Eier waren wieder weg“. Die Angebotsmengen bei Verarbeitungsware haben sich bereits deutlich abgeschwächt. Käufer sind hierfür aber auch kaum auf dem Markt. Die vorgezogenen Ausstallungen, das Mausern von Herden sowie die bessere Nachfrage im Konsum zeigen erste Wirkung. Die Produktionsseite reagiert auf die veränderten Marktgegebenheiten. Oft wird sehr viel über die Auswirkungen der Corona – Pandemie philosophiert. Kommt der nächste harte Lockdown? Wird es wieder Hamsterkäufe geben? Wie wird sich der Eiermarkt entwickeln? Eier werden auch weiterhin gebraucht! Das Weihnachtsgeschäft wird sicherlich nicht ausfallen. Da werden wir wohl noch die eine oder andere Überraschung erleben. Die Sortiermaschinen werden brummen und am Wochenende vor Weihnachten wird vielfach gearbeitet. Weihnachten und Corona sind derzeit die hauptsächlichen Themen. Da rollt aber schon das nächste, nicht zu unterschätzende, Thema voll auf uns zu. Die grassierende Vogelgrippe und die möglichen Auswirkungen sollten nicht unterschätzt werden. Vorsicht ist auch hier geboten. Zur Verwunderung ist festzustellen, dass hier keine grundsätzliche Stallpflicht verordnet wird. Und dann sind da ja noch die Bauerproteste, der Dringlichkeitsgipfel sowie die nette Geste. Bei der Vielzahl der Erzeuger nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Über eine Ombudsstelle für Landwirte würde sich der Arbeitsmarkt sicherlich freuen. Eiererzeuger würden diese Stelle sicherlich auch gern bemühen. Es braucht lediglich faire Preise! Von Verlusten kann niemand dauerhaft existieren.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, einen schönen 3. Advent. 

Bleiben Sie gesund!   

Ihr DEU-Team

                              

 

 
 


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