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Marktbericht KW 51/2020



 
 

Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)                                              

KW 51/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 15,50 (+0,10) 

 16,45 (+0,15) 


   6,65 (+0,15)   6,85 (+0,15)
M
   5,10 (+0,10)    5,20 (+0,05)

   3,83 (+0,08)

   3,30 (+0,05)

Tendenz 
 3,50
 3,40


Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung              (deutsch KAT)                                                  

KW 51/20:

Gew.Kl. 
weiß 
braun 
XL 
 17,00 (  0,00)  18,85  (  0,00) 

   7,10 (+0,20)
   7,93  (+0,28)

   6,00 (+0,25)   6,30  (+0,15)

   4,70 (+0,02)
   4,18  (+0,08) 
Tendenz 
 3,20 3,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 
KW 51/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,65 (+0,01) 
 4,10


Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) 
KW 51/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun  
Tendenz 
58gr. + 
 0,75 (+0,02) 4,00

 

MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung 
KW 51/20:

Gew.Kl. 
weiß / braun
XL 
 17,60 (+0,10)

   7,05 (+0,15)

   5,75 (+0,05)


   4,45 (+0,10) 
Tendenz   freundlicher                 



NOP 2.0-Notierung für KW 51/20 für Ware aus Bodenhaltung
 

Ei-Gewicht
weiß 
braun 
52-53gr. 
   4,52

  4,59

62-63gr. 
   6,06  6,57
67-68gr.

   6,44

  7,29
Marktkommentar für KW 51/2020:

 

Die Ruhe vor dem Sturm ist vorbei! Es scheint als wäre ein Tsunami oder Schlimmeres aufgezogen. Das Weihnachtsgeschäft startet spät, aber dafür umso heftiger! Die Bestellmengen sind auf allen Handelsstufen und bei allen Haltungsformen explosionsartig gestiegen! Es wird insbesondere zum Wochenendgeschäft von sprunghaft gestiegenen Bestellmengen berichtet. Auf einmal sollen die 3-5 -fachen Bedarfsmengen geliefert werden. Wie soll das gewährleistet werden? Das Produkt Ei ist immer noch ein Naturprodukt sowie ein Frischeartikel. Frische Eier dürfen bei Auslieferung max. 7 Tage alt sein. Vorher müssen die Eier noch gelegt, transportiert, verpackt und ausgeliefert werden. Eigentlich ein absoluter Wahnsinn bei einem Produkt, dass noch mindestens 21 Tage nach der Auslieferung haltbar ist. Weihnachten kommt dann doch immer ganz plötzlich. Und dann sollen auch noch die Bedarfsmengen bei Eiern aus Freiland- und Biohaltung geliefert werden. Das Ganze bei dem veränderten Verbraucherverhalten durch die vorherrschende Pandemie. Das ist wohl von kaum jemanden wirklich machbar. Der beschlossene Shutdown verschärft die Situation natürlich noch zusätzlich. Zu den Weihnachtsfeiertagen werden immer mehr Eier benötigt, aber so sprunghaft ist es wohl bisher noch nie gewesen. Üblicherweise werden bereits zum 1. oder 2. Advent vielfach Backaktionen platziert. In diesem Jahr wurden weniger Aktionen oder mit weniger Resonanz als üblich durchgeführt. Somit wurden auch im Vorfeld weniger Eier ausgeliefert und schon beim Konsumenten bevorratet. Das alles wird jetzt nachgeholt. Für das extrem lange Wochenende wird der Kühlschrank aufgefüllt. Der Konsum findet fast ausschließlich in den eigenen vier Wänden statt. Keine Kontakte, keine Reisen sind zu den Weihnachtstagen auch trostlos, aber nun mal zwingend erforderlich. Keine Feierlichkeiten, aber dann wenigstens gut essen. Dazu werden auch Eier gebraucht. Und dann lieber eine Packung mehr einkaufen und nicht nochmal in die Warteschlange vor dem Supermarkt! Ein absoluter Wahnsinn und auch für die Vorstufen eine riesige Herausforderung. Es wird versucht alles irgendwie möglich zu machen. Wenn das doch wenigstens auch honoriert werden würde! Das wird so manch einen nachdenklich stimmen!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende sowie einen schönen 4. Advent.  Bleiben Sie gesund!

Ihr DEU-Team

                              

 

 
 


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