Weser-Ems-Notierung/ Haltungsform 3 (deutsch)
KW 53/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 15,58 (+0,03)
| 16,50 ( 0,00) | L
| 6,87 (+0,04) | 7,05 (+0,05) | M
| 5,18 (+0,03) | 5,30 ( 0,00)
| S
| 3,90 ( 0,00) | 3,40 ( 0,00) | Tendenz
| 3,20
| 3,00 |
Weser-Ems-Notierung/ Bodenhaltung (deutsch KAT)
KW 53/20: Gew.Kl.
| weiß
| braun
| XL
| 17,10 (+0,05) | 19,00 ( 0,00)
| L
| 7,48 ( 0,00)
| 8,25 ( 0,00)
| M
| 6,38 ( 0,00) | 6,55 ( 0,00) | S
| 4,80 ( 0,00)
| 4,30 (+0,05)
| Tendenz
| 2,90 | 2,90 |
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Haltungsform 3 KW 53/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,70 (+0,01)
| 3,20
|
Weser-Ems Verarbeitungswaren-Notierung/ Bodenhaltung (KAT) KW 53/20:
Gew.Kl.
| weiß / braun
| Tendenz
| 58gr. +
| 0,80 ( 0,00) | 3,20
|
MEG-Bodenhaltungspreisfeststellung KW 53/20: Gew.Kl.
| weiß / braun
| XL
| 17,60 ( 0,00) | L
| 7,20 ( 0,00)
| M
| 6,00 (+0,10) | S
| 4,65 (+0,05)
| | Tendenz | freundlicher
|
NOP 2.0-Notierung für KW 53/20 für Ware aus Bodenhaltung
Ei-Gewicht
| weiß
| braun
| 52-53gr.
| 4,64 | 4,71 | 62-63gr.
| 6,23 | 6,76 | 67-68gr.
| 6,62 | 7,48
|
|
Marktkommentar für KW 53/2020:
Freundlicher, uneinheitlich, unübersichtlich
und abwartend! Der Eiermarkt bleibt eine „Wundertüte“. Die weitere Entwicklung
ist wohl kaum zu prognostizieren. Nach den explosionsartig gestiegenen
Bestellmengen in der Woche vor Weihnachten hat sich die Nachfrage zwischen den
Feiertagen wieder etwas normalisiert. Insbesondere Eier aus Bodenhaltung waren
durch die vielen Feiertage und dem nahtlos anschließenden Wochenende wieder
vollumfänglich verfügbar. Ganz anders ist die Situation bei Eiern aus Freiland-
und Biohaltung. Eier aus Freilandhaltung sind weiterhin als knapp ausreichend
verfügbar zu beschreiben und Eier aus Biohaltung sind weiterhin Mangelware. Die
Bestellmengen sind insbesondere bei diesen beiden Haltungsformen auf nachhaltig
hohem Niveau. Hier scheint es noch großen Nachholbedarf auf allen Handelsstufen
zu geben. Das geänderte Verbraucherverhalten am point of sale aufgrund der Pandemie
war von niemandem vorhersehbar. Auch wenn wir uns wiederholen: hierfür sollte
unter diesen Umständen auf allen Handelsstufen bis hin zum Konsumenten
Verständnis aufgebracht werden. Für den Verbraucher besteht immerhin die Möglichkeit
auf Eier aus Bodenhaltung auszuweichen. Und dann sind da noch die aktuellen
Ausbrüche der Aviären Influenza unter anderem in produktionsstarken Gebieten. Auch
wenn derzeit überwiegend die Puten- und Gänsehaltung betroffen ist, bereitet
das auch bei anderen Geflügelhaltern sowie Eierproduzenten große Sorge. Jeder
Ausbruch ist einer zu viel und kann eine „Lawine“ auslösen. Auch hier ist
absolute Vorsicht geboten. Die damit absolut notwendige behördliche angeordnete
Stallpflicht wird bereits im Februar zu einer massiven Einschränkung bei Eiern
aus Freilandhaltung führen. Es ist „höchste Eisenbahn“ an einer alternativen
Vermarktungsmöglichkeit der Eier z.B. als Eier aus Bodenhaltung mit
Wintergarten zu arbeiten. Vorkehrungen sollten auch mit den Verpackungsproduzenten
bereits jetzt getroffen werden. Das Jahr 2020 war wieder einmal ein sehr
turbulentes Eierjahr. Vielleicht sogar das turbulenteste des letzten Jahrzehnts.
Kontraktbeschränkungen und die Schließung ganzer Wirtschaftsbereiche hat es
bisher noch nicht gegeben. Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr viel Positives
berichten dürfen. Wir wünschen Ihnen einen „guten Rutsch“ in das neue Jahr und
bleiben Sie gesund!
Ihr
DEU-Team
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